Uwe Nittel: Mit dem Artega GT in der „grünen Hölle“

Uwe Nittel: Mit dem Artega GT in der „grünen Hölle“

Artega und Conti sind eine schlagkräftige Partnerschaft eingegangen. Der Sportwagenhersteller aus Delbrück und der traditionelle Reifenhersteller aus Hannover werden beim ADAC Zürich 24h-Rennen auf dem Nürburgring als „ContiForceTeam“ am Start stehen.

Im Schalensitz Nr. 68

Continental will bei dem Gemeinschaftsprojekt die Qualität des Eventreifens ContiForceContract in einem Härtetest demonstrieren. Der Clubsportreifen mit Straßenzulassung muss dabei die Anreise zur Rennstrecke, das Rennen selbst sowie die Rückreise bewältigen. Beide Partner werden ohne Änderungen zur Serie (bis auf die durch das Reglement vorgeschriebenen Modifikationen bei dem Artega GT) antreten.

Eine gelungene Premiere auf dem Nürburgring absolvierte das Team am 11. Juni 2011 im Feld der insgesamt über 150 Starter, welche fast ausschließlich auf reinen Rennreifen fuhren. Nach knapp vier Stunden kam der schwarz-gelbe Artega des ContiForceTeams beim 5. Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) als Sechster der Klasse SP7 ins Ziel. Das Fahrer-Trio um den erfahrenen Rennprofi Uwe Nittel mit seinen Teamkollegen Uwe Krumscheid und Dierk Möller-Sonntag fuhr während des kompletten Rennes konstante Zeiten unter zehn Minuten und zeigte sich mit der Performance des Sportwagens sehr zufrieden. „Das Paket passt. Das Ziel des Teams, eine renntaugliche Kombination aus Serienfahrzeug und Straßenreifen von Continental auf die Beine zu stellen, ist aufgegangen. Wir sind mit dem Auto ohne Zwischenfälle durchgekommen und konnten wertvolle Erfahrungen für unseren Start beim legendären 24-Stunden-Rennen in der grünen Hölle sammeln“, so Nittel nach dem Zieleinlauf, der das  24-Stunden-Rennen zum 18ten Mal in Folge bestreiten wird.

Artega GT in der Startaufstellung

Nittel begann seine Motorsportkarriere 1988 und wurde zwei Jahre später in das ADAC Württemberg Junior-Rallye-Team aufgenommen, in dem er erste Erfolge einfahren konnte. Bereits ein Jahr später konnte er den 1. Platz des ADAC Junior Rallye Cups gewinnen. 1996 wurde er als Werksfahrer bei Mitsubishi Ralliart Germany Vizeweltmeister der Gruppe N sowie Rookie of the Year 96. Ein Jahr darauf konnte Nittel bei der Rallye Monte Carlo den 5. Platz belegen. 1999 eröffnete er seine eigene Rallyeschule drift&drive (www.drift-and-drife.de), in der er Fahrkurse für Anfänger und Fortgeschrittene anbietet. Im Jahre 2000 gewann er sowohl die Rallye Catalunya-Costa Brava Gruppe N als auch die Rallye Masters in Argentinien. 2007 zeigte er seine Extraklasse, indem er mit einem straßenzugelassenen Ruf-Porsche den siebten Platz in der Gesamtwertung beim 24-h-Rennen Nürburgring herausfuhr. Bei derzeitigen Veranstaltungen ist Nittel auf einem Mercedes Benz 190E EVO 2,5-16 unterwegs. Im Jahre 2008 kehrte Nittel auf die internationale Rallyebühne zurück und startete gemeinsam mit seinem Beifahrer Detlef Ruf mit einem Mitsubishi Lancer Evo IX in der PWRC, wobei er beim Auftakt in Schweden auf Anhieb den fünften Platz belegte.

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