Stéphane Peterhansel: Sieger der 25. Rallye Dakar

Stéphane Peterhansel: Sieger der 25. Rallye Dakar

Die 33. Auflage der Rallye Dakar endete in der peruanischen Hauptstadt Lima mit dem insgesamt zwölften Erfolg für BFGoodrich. Der Reifenhersteller feierte zugleich seinen zehnten Sieg am Stück. Als Gesamterster überquerte der Franzose Stéphane Peterhansel nach 14 Tagesetappen und einer Gesamtstrecke von mehr als 9.000 Kilometern die Zielrampe, gemeinsam mit seinem Beifahrer Jean-Paul Cottret. Der MINI All4Racing-Pilot gewinnt die Dakar bereits zum zehnten Mal – sechs Siege hat der heute 46-Jährige zuvor im Motorradklassement errungen. Die Rallye Dakar gilt als schwierigste und anspruchvollste Rallye der Welt.

Stéphane Peterhansel, geboren am 6. August 1965 in Échenoz-la-Méline/Vesoul, ist einer der bekanntesten französischer Rallye-Raid-Fahrer. Er war mehrmaliger Sieger der Rallye Paris-Dakar: In den Jahren 1991, 1992, 1993, 1995, 1997 und 1998 gelang ihm der Sieg mit Yamaha in der Motorradwertung. Darüber hinaus war er 1997 und 2001 Enduro-Weltmeister.

Danach bildete Peterhansel mit dem zwei Jahre älteren Auxerois Jean-Paul Cottret ein erfolgreiches Auto-Rallyeteam. 2004, 2005 und 2007 konnte er die Automobilwertung mit Mitsubishi gewinnen. 2006 kollidierte er mit einem Baum, verlor dadurch seine Gesamtführung und wurde nur Vierter, sein Teamkollege Luc Alphand gewann.

Bei der Rallye Dakar 2009 hatte Peterhansel mit dem überhitzenden Motor seines Racing Lancer zu kämpfen. Nachdem er schon zwei Mal einen Motorbrand löschen musste, schied er kurze Zeit später endgültig aus. Im Juni 2009 wechselte er zum hessischen X-Raid Team. Bei der Rallye Dakar 2010 und der Rallye Dakar 2011 belegte er je mit seinem BMW X3 als bester nicht VW-Pilot am Ende den vierten Platz in der Gesamtwertung der Autos hinter den VW Race Touaregs.