Stefan Knittel: Hockenheim Classics mit Helmut Dähne, Piero Laverda, Lothar John und weiteren Meistern

Stefan Knittel: Hockenheim Classics mit Helmut Dähne, Piero Laverda, Lothar John und weiteren Meistern

Für die Hockenheim Classics am 25. und 26. September 2010 stellte Stefan Knittel eine Starparade berühmter Rennmotorräder aus dem Motor Sport Museum Hockenheimring auf die Räder. Mit 40 hochkarätigen Rennmaschinen und zahlreichen berühmten Fahrern legte der Szenen-Kenner die Messlatte sehr hoch. Knittel selbst demonstrierte eine Norton Manx 500, eine ehemalige Werksmaschine.

Im Schalensitz Nr. 42

Hochkaräter aus dem In- und Ausland – Motorräder und Gespanne – waren zum Motodrom Hockenheimring Baden-Württemberg geladen. So brachte beispielsweise auch der zweimalige Gespann-Weltmeister Rolf Steinhausen sein wieder aufgebautes erstes Renngespann mit dem König-Vierzylindermotor an den Start. Heinz Rosner, WM-Fahrer und Deutscher Meister, war einst und am vergangenen Wochenede auf MZ unterwegs. Lothar John, ebenfalls früher in der WM unterwegs und zweifacher Deutscher Meister, fährt immer noch zur Freude des Publikums die BMW RS 54.

Herbert Kaufmann, mehrfacher Meister in neuerer Zeit (Klasse Supersport), kam zum ersten Mal zu den Präsentationsläufen, ebenso Jochen Schmid, Deutscher Meister bei den 250ern und Superbikes. Er fuhr jene Honda, die als Werksmaschine unter der Bezeichnung RS 750R 1983/84 entstanden war und danach mit einem hubraumstärkeren Motor in der Deutschen Superbike-Meisterschaft an den Start gebracht wurde.

Egid Schwemmer war für die Rückkehr der Werks-Honda RCB 750 aus dem Rennstall von Roland Eckert angemeldet. Fast schon eine Sensation für das Publikum war das Fahrerduo, das 1977 beim 24 Stunden-Rennen um den Bol d`Or in Le Mans auf Platz Vier fuhr, wieder komplett antrat. Neben Egid Schwemmer drehte Helmut Dähne beherzt am Gasgriff. Und auch die Fraktion aus Italien war eindrucksvoll am Start. Piero Laverda brachte die legendäre Dreizylinder der erfolgreichen Langstrecken-Ära mit. Bestnoten im Sound aber erhielt Motorrad-Sammler Willi Marewski mit der MV Agusta 500-3.

Auch das Team von im schalensitz durfte sich in diesem elitären Kreise tummeln und brachte eine der seltenen Michel-BMW an den Start, mit der vor rund 20 Jahren in der BOT (Battle of the Twins)-Meisterschaft um die Spitzenpositionen gefahren wurde. Zur Erinnerung: Willi Michel hat 1982 das erste Motorrad an den Start gestellt, welches nur ein Kilogramm pro PS bewegen musste. Seine Langstreckenmaschine leistete damals satte 125 PS und wog lediglich 125 Kilogramm.

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