Sebastian Vettel gewinnt mit Michael Schumacher den ROC-Nations-Cup

Sebastian Vettel gewinnt mit Michael Schumacher den ROC-Nations-Cup

Bei der Race of Champions (ROC) in der Düsseldorfer ESPRIT Arena erlebten die insgesamt rund 65.000 Zuschauer am 27. und 28. November 2010 zwei überaus spannende Motorsporttage. Die Lokalmatadore Sebastian Vettel und Michael Schumacher setzten sich beim „Länderkampf“ im ROC-Nations-Cup am Samstag gegen die versammelte Konkurrenz der Weltklassepiloten durch.

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In der Einzelwertung am Sonntag hingegen siegte ein Newcomer: Der Portugiese Filipe Albuquerque lieferte sich im Finale einen extrem engen Fight mit dem siebenfachen Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb und setzte sich schließlich nach drei Läufen als „Champion der Champions“ durch. IMP-Präsident Fredrik Johnsson und TSP-Geschäftsführer Patrik Meyer freuten sich sehr über die gelungene Veranstaltung und dankten den Fahrern, welche großen Motorsport erstmalig in einem deutschen Stadion zeigten. Willi Balz, Vorstandsvorsitzender des Hauptsponsors Windreich AG, fuhr als Beifahrer von Sebastian Vettel ins Finale und überreichte anschließend dem frischgebackenen Formel 1-Weltmeister sowie dem siebenfachen Champion Michael Schumacher die Pokale.

Sebastian Vettel: „Ein Finale mit dem amtierenden Rallye-Weltmeister und dem amtierenden Formel-1-Weltmeister wäre sicherlich äußerst interessant gewesen – doch es sollte nicht sein. So ist das halt. Filipe ist ein sehr gutes Rennen gefahren. Wenn die Rennen so schnell aufeinander folgen und zwischen Viertel- und Halbfinale gerade mal ein Rennen liegt, kann sich das mal für dich und mal gegen dich auswirken. Im Viertelfinale gegen Michael hat es funktioniert, aber im Halbfinale habe ich in der ersten Kurve zu sehr gepusht und so zu viel Zeit verloren. Das entscheidende Rennen gegen Michael hat sehr viel Spaß gemacht und nach der ersten Runde war es extrem eng. Da ging mir durch den Kopf, was letztes Jahr im Halbfinale passiert ist, und ich sagte mir: ‚Nicht schon wieder!’ Damals bin ich abgeflogen, doch dieses Jahr habe ich es geschafft, auf der Linie zu bleiben. Wirklich schön, dass ich mich bei ihm revanchieren konnte.“

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