Peter Müller: Artega meldete sich in Genf zurück

Peter Müller: Artega meldete sich in Genf zurück

Die Automobilindustrie hat sich am Genfer Auto-Salon (4. bis 14. März 2010) von ihrer innovativsten und glanzvollsten Seite gezeigt - mit der Präsentation von über hundert Welt- und Europapremieren. Artega meldete sich mit einem großzügig angelegten Stand zurück, unter neuer Führung von Dr. Wolfgang Ziebart und Peter Müller.

Im Schalensitz Nr. 25

Dr. Wolfgang Ziebart hält künftig die Zügel in der Hand. Er hat sein gesamtes Berufsleben in der Autobranche verbracht, unter anderem als Mitglied des Vorstands der BMW AG: „Genf ist die Automesse für besondere Fahrzeuge. Da durften und wollten wir nicht fehlen, auch wenn wir erst im Juni 2010 mit der Serienfertigung starten“, betonte der CEO.

Alte und neue Händler

Ihm zur Seite steht Peter Müller, der sehr viel Erfahrung in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Fahrzeugentwicklung von seinen verantwortungsvollen Tätigkeiten bei Porsche, Webasto und BMW (Mitglied der Geschäftsleitung der BMW Motorrad) mitbringt: „Durch unsere beiden Exponate in Genf konnten wir zeigen, dass wir unseren angestrebten Qualitätsstandard erreichen werden“, meint der COO. Artega

Der 49-jährige zieht nach dem Genfer Salon vor allem auch deshalb eine positive Bilanz, weil alle ehemaligen Artega-Händler ihre Zusammenarbeit bestätigt haben und weitere Händleranfragen in bisher für den Artega-Vertrieb unerschlossenen Ländern hinzu kamen. Viele positive und qualifizierte Gespräche nahm auch Benedikt Altrogge, zuständig für den Vertrieb, aus der Schweiz mit zurück nach Delbrück. Summa summarum konnte das Artega-Team nach dem Genfer Autosalon festhalten, dass die Sympathie für das Projekt Artega ungebrochen ist.   Horst Lichter: der deutsche Ferrarie Artega Besuch bekam das Artega-Team auch von Fernseh-Koch Horst Lichter, der die Artega-Entwicklung aus Interesse „von der ersten Stunde an“ verfolgte: „Das ist der deutsche Ferrari. Diese Marke muss gestärkt werden“, freute sich der sympathische Autofan in einem Gespräch mit Dr. Wolfgang Ziebart. Auch der Kommentar von Prof. James Kelly (siehe im Schalensitz Nummer 20) von der bekannten Designschule in Pforzheim ließ keine Zweifel offen: „Das Design ist klasse, da gibt es keine auffälligen Schwächen, was heute in der Autowelt eher selten geworden ist.“
  Comeback mit mexikanischer Finanzierung Artega Nach der Übernahme durch Tresalia Capital, die Mitte Dezember 2009 erfolgte, bereitet die Artega Automobil GmbH & Co. KG die Serienproduktion des Sportwagens Artega GT vor. Der mexikanische Privatinvestor Tresalia Capital wird in Deutschland durch die AB 15/08 Vermögensverwaltungs GmbH mit Sitz in Kriftel bei Frankfurt vertreten. Die Komplettübernahme durch Tresalia Capital brachte Artega ausreichend finanzielle Mittel, um die zwischenzeitlich abgerissene Logistikkette in der Fertigung zu schließen und den Serienanlauf mit vollem Engagement voranzutreiben.  

Bilder des neuen Artega GT

 
Artega GT Artega GT Artega GT

Diese Ausgabe von im Schalensitz erschien am 22. März 2010

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