Fiat 500 Abarth bei der Rallye Köln-Ahrweiler

Fiat 500 Abarth bei der Rallye Köln-Ahrweiler

Im November geht es noch einmal Rund in der Eifel, denn vom 13. bis zum 15. November läuft die Rallye Köln-Ahrweiler rund um den Nürburgring.

Dieser letzte Lauf der Youngtimer-Rallye-Trophy ist neben der Deutschland-Rallye wahrscheinlich der schwierigste Test für erfahrene Rallye-Piloten. Erschwert wird sie noch durch den Umstand, dass ihr Streckenverlauf für Trainingszwecke nicht genutzt werden darf. Über 360 Kilometer Gesamtstrecke, 14 Wertungsprüfungen, davon zwei am Freitag Abend in der Dunkelheit und eine auf der schwierigen Nordschleife, verlangen einiges an Können. Und sicherlich darf mit abrupten Wetterwechseln gerechnet werden, für die der Nürburgring berühmt und berüchtigt ist.

Für die Veranstaltung haben sich circa 130 Wagen angekündigt, von denen 30 dem Feld vorausfahren, unter ihnen auch ein kleiner Italiener. Die Teilnehmerzahl liegt bei 100 Personen und erwartet werden über 20.000 Zuschauer. In diesen Hexenkessel wagt sich ein Fiat 500 Abarth Rallye, besetzt mit Manuel Dodt und Janna Mehler. Kennen die denn keine Angst?


Neben den großen Rallye-Boliden nimmt sich solch ein Fiat 500 jedenfalls winzig aus und dem wütenden Auspuffbellen der Gruppe B Monster hat er nur seine eigenes, lautstarkes Maschinchen und die rote Signalfarbe entgegen zu setzen.

Aber hier zählt auch  Erfahrung, und die hat sowohl der Fiat, als auch seine Besatzung. Dieses Jahr gehen schon zwei Siege auf ihr Konto, einerseits bei der Rallye-Melsungen und andererseits die 39. Holsten-Rallye. Sein Haupteinsatzfeld ist der Historic-Rallye-Cup, unterstützt wird der Rallye-Winzling vom Rallye-Service-Dreillich aus dem Harz.

Bei den Zuschauern hat der kleine Italiener auf jeden Fall einen Stein im Brett, frenetischer Jubel brandet auf, sobald er um die Ecken fegt. Wird der Rallye-500er auch diese Strapazen überstehen oder werden bereits die zwei Wertungsprüfungen in der Dunkelheit am Freitag für ein frühes verglühen aller Hoffnungen sorgen?

Ein spezieller Dank gilt Peter Berghaus, der diesen Fiat-Einsatz möglich machte!