Berühmte Rennstrecken: Solitude, Deutschland

Berühmte Rennstrecken: Solitude, Deutschland

Die Solitude-Rennen blicken auf eine über 100-jährige Geschichte zurück.

Zwischen 1903 und 1906 handelte es sich um ein Bergrennen vom Stuttgarter Westbahnhof bis zum Schloss Solitude, meist über unbefestigte Straßen. 1922 bis 1924 starteten die inzwischen auch vierrädrigen Boliden von Heslach (Karlsvorstadt) bis zum Ziel, was einige Meter vor Schloss Solitude lag. 1925 schließlich fand das erste Rundstreckenrennen statt. Start war direkt unterhalb des Schlosses. Die Strecke führte über die Schillerhöhe und die Ramtelkurven bis zum Ortseingang von Leonberg und bereits über die Schattenkurven zurück. Von 1935 bis 1937 wurde der Kurs nochmals leicht abgeändert. Im Jahr 1949 schließlich gab es den Neuanfang nach dem zweiten Weltkrieg mit dem Start am heute noch existierenden Start-und-Ziel-Häuschen von Bosch und dem Fahrerlager auf dem heutigen Gelände des ADAC Verkehrübungsplatzes. Die Strecke wurde links herum gefahren und war 11,5 Kilometer lang. Bei den Motorrad-Weltmeisterschaftsläufen in den fünfziger Jahren säumten über 450.000 Zuschauer den Streckenrand. Anfang der sechziger Jahre gastierte sogar die Formel 1. Im Jahr 1965 kam das Aus, auch aus Sicherheitsgründen. Fortan wurden die Internationalen Solitude-Rennen auf dem Hockenheimring fortgesetzt. Tobias Aichele ist der Begründer aller Revival-Veranstaltungen. Genau vor zehn Jahren, am 30. Oktober 1999 veranstaltete der Stuttgarter mit weiteren Enthusiasten eine Revival-Veranstaltung in Gerlingen. Im Jahr 2001 gründete Aichele schließlich den Förderverein Solitude Revival e.V., um die Jubiläumsveranstaltung „100 Jahre Solitude-Rennen“ im Jahr 2003 gebührend zu feiern.

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