Berühmte Rennfahrer: Huschke von Hanstein

Berühmte Rennfahrer: Huschke von Hanstein

Huschke von Hanstein gehörte zu den schillerndsten Persönlichkeiten auf und neben der Rennstrecke – über Jahrzehnte und Generationen.

Der am 3. Januar 1911 geborene Sohn eines Rittmeisters der Blauen Husaren (übrigens hat auch Michael Schumacher am 3. Januar Geburtstag) verfügte über eine bemerkenswerte Allround-Begabung. Er war Wegbereiter und Erfinder. So kümmerte sich von Hanstein bereits in den fünfziger Jahren um die Sicherheitskleidung von Rennfahrern, begründete den Berufsstand der Pressearbeit, führte das Sponsoring von Rennfahrzeugen ein und soll sogar den Zebrastreifen erfunden haben. Darüber hinaus war er auch als Rennfahrer erfolgreich – auf zwei oder vier Rädern. So siegte Huschke von Hanstein mit einem BMW 328 bei der Mille Miglia im Jahr 1940. Und er war der Rennbaron, der die Marke Porsche in den fünfziger und sechziger Jahren durch seine Presse-Auftritte und Renneinsätze weltweit bekannt machte. Seine Kompetenz und sein allzeit souveränes Auftreten, das von wahrer aristokratischer Weltläufigkeit geprägt war, faszinierte Mitstreiter, Kollegen und Rivalen gleichermaßen. Diese Faszination ist bis heute geblieben. Der NDR drehte im Oktober 2009 ein halbstündiges Portrait über den Rennbaron zusammen mit seinem Biografen Tobias Aichele – einfach so, ohne Jubiläum oder konkreten Anlass. „Die Person Huschke von Hanstein sind stets 30 Sendeminuten wert“, so der Sender.

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