Von Youngtimern und Ersatzteilen

Von Youngtimern und Ersatzteilen


Ersatzteile

Es ist doch immer dasselbe: das Angebot richtet sich nach der Nachfrage und manchmal umgekehrt. Doch dummerweise herrscht im Falle des Ersatzteilmarkts für Youngtimer ein klares Missverhältnis. Vereinfacht ausgedrückt: für manche Modelle gibt es kaum mehr passende Ersatzteile.

Das berichtet die Autogazette und wartet sogleich mit belastbaren Daten und Fakten auf:

«Im Jahr 1997 waren in Deutschland rund 817.000 Fahrzeuge mit einem Alter ab 20 Jahren zugelassen», sagt Dirk Jurgasch vom Fachbereich Oldtimer des ADAC in München. «Zehn Jahre später waren es 2007 schon 1,76 Million solcher Fahrzeuge.» Das entspricht einer Steigerung um 117 Prozent.

Bei manchen Modelle scheint dies kein Problem zu sein, doch gerade die so genannten "Brot-und-Butter-Autos" aus Frankreich und England und hier insbesondere die Modelle aus den 70er und 80er Jahren scheinen besonders problematisch zu sein.

Notfalls hilft hier der Schrottplatz Ihres Vertrauens weiter, doch gerade, wenn es sich um Exoten wie einen Fiat Ritmo Cabriolet handelt, kann es Probleme geben.

Doch glaubt man dem Artikel, so betrifft der Engpass an Ersatzteilen auch den Kadett D sowie die frühen Ford Fiesta - beides Autos, die in den 80 Jahren zuhauf auf den Straßen zu finden waren.

Doch gibt es durchaus auch positive Beispiele:

So gilt die Versorgung bei Marken wie Mercedes, Porsche oder BMW als sehr gut, während zum Beispiel Opel oder Ford als weniger gut organisiert gelten.

Ob das indes ein Grund für die Auswahl seines Youngtimers ist, muss jeder Autoliebhaber selbst entscheiden. 

Autor: Matias Sobotka