Timo Glock: In Barcelona durchgefahren, in Monaco weniger erfolgreich

Timo Glock: In Barcelona durchgefahren, in Monaco weniger erfolgreich

Timo Glock bestritt am 16. Mai 2010 den ersten Monaco Grand Prix für Virgin Racing. Der sympathische Deutsche fuhr enttäuscht aus dem Fürstentum nach Hause, da er mit Fahrzeugproblemen vorzeitig ausschied. Dabei standen die Vorzeichen nach dem letzten Grand Prix im Barcelona am 9. Mai 2010 gut. Glock kam mit dem Virgin erstmals ins Ziel.

Im Schalensitz Nr. 31

Nach ansehnlicher Leistung im freien Training und Qualifying und einigen Anzeichen, dass die zuletzt entwickelten Updates eine weitere Leistungssteigerung bringen würden, war das Rennen frustrierend früh beendet. Zunächst für Timo und dann auch für den zweiten Virgin-Fahrer Lucas nur vier Runden später.

Beide Fahrer erwischten einen guten Start, wobei Lucas beinahe an Timo vorbei gehen konnte, der jedoch mit einem Konter antwortete und in diesem Manöver gleich noch Jarno Trulli’s Lotus überholte. Lucas machte ebenfalls einen Platz gut und die beiden reihten sich auf Position 18 und 20 ein, als das Safety Car wegen eines Unfalls im Tunnel auf die Strecke kam. Weitere Zwischenfälle und Boxenstopps brachte die Virgin Racing Fahrer auf Platz 17 und 19. Timo Glock auf der Strecke in Monaco Beide fuhren ein starkes Rennen und erwehrten sich gegen Fernando Alonso, der von der Boxengasse aus ins Rennen gestartet war. Nach 22 Runden meldete Timo eine beschädigte Spurstange und musste stoppen. Die Hoffnung lag nun auf Lucas, der in Runde 25 zu seinem ersten geplanten Boxenstopp kam. Doch auch sein Rennen war gelaufen, als er in der Auslaufrunde ein Problem mit den Rädern feststellte.

Timo Glock:

Timo Glock „Das war ein sehr enttäuschender Abschluss des Wochenendes Ich hatte ein Problem beim Start und dadurch zunächst meine Position an Lucas verloren, aber dann hatte ich eine sehr gute erste Runde und konnte an Lucas und Jarno in der Loews vorbei gehen. Dieses Manöver hat mich in eine gute Ausgangslage hinter Heikki Kovalainen gebracht und ich konnte seinen Speed mitgehen. Allerdings haben meine Reifen hinten stark abgebaut und ich hatte Probleme mit den Bremsen. Leider hat in der Casino Kurve dann die Hinterradaufhängung gestreikt, was mein Rennen beendet hat. Jetzt müssen wir herausfinden warum das passiert ist.”

Lucas di Grassi:

Formel 1 Virgin Team „Der erste Teil meines Rennens war gut. Ich konnte Timo überholen und hatte einen guten Zweikampf mit Fernando für ein paar Runden. Als ich jedoch zum Boxenstopp rein kam, haben wir ein Problem am hinteren Rad fest gestellt. Daher mussten wir aufgeben. Das war ein frustrierender Abschluss des Wochenendes. Für das Rennen in der Türkei müssen wir uns verbessern und sicherstellen, dass wir den Kampf um den Titel als bestes neues Team, bestreiten können.”

Teamchef John Booth:

Michael Schumacher „Ein enttäuschender Abschluss unseres ersten Monaco Grand Prix, aber wir nehmen auch einige positive Erkenntnisse mit, besonders aus den ersten Sessions mit dem neuen Fahrzeug. Das Team hat großartige Arbeit geleistet, so dass es sehr frustrierend ist, dass wir nicht in der Lage waren, uns die Belohnung dafür zu holen. In der Türkei werden wir auch den zweiten überarbeiteten VR-01 einsetzen, was uns die Arbeit erleichtern wird. Wir hoffen auf ein besseres Rennen in zwei Wochen.“

Technischer Direktor Nick Wirth

„Timo hatte einen Aufhängungsschaden hinten. Die Gründe dafür müssen wir in der nächsten Woche herausfinden. Lucas’ rechtes Rad war direkt nach seinem Boxenstopp locker, was ihn Vortrieb kostete und ihn zum Halten zwang. Das tatsächliche Problem lag am hinteren linken Rad und eine erste Analyse nach dem Rennen hat gezeigt, dass es bei allen Rädern Probleme gab. Wir sind sehr enttäuscht von unserem ersten Monaco Grand Prix, aber ich bin sicher, dass wir die Probleme schnell lösen können. Ich freue mich auf den ersten Einsatz beider überarbeiteter VR-01 in der Türkei.”

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