Retro Classics 2011: Automobilgeschichte unter dem Hammer

Retro Classics 2011: Automobilgeschichte unter dem Hammer

Als „sehr umfangreich, sehr beeindruckend und nur schwer zu überblicken“, wird die Privatsammlung beschrieben die auf der diesjährigen Retro Classics versteigert wird.

Bei den Objekten handele es sich „hauptsächlich um Papier – Briefe, Fotos und Autografen aus der deutschen Renngeschichte von 1900 bis in die sechziger Jahre“, erzählt Lankes. Einige Dokumente reichten zurück bis zu den Anfängen des Automobils, etwa „der älteste Daimler-Prospekt überhaupt“ oder eine Patentschrift des Kaiserlichen Patentamts von 1911 über eine Schmiervorrichtung der Daimler-Motoren-Gesellschaft. Der überwiegende Teil jedoch stamme aus den Dreißigern und den Kriegsjahren des vorigen Jahrhunderts, darunter ein Brief von 1934 mit der Angabe „Drahtanschrift: Daimlerbenz“ im Kopf und „mit deutschem Gruß“ unterzeichnet vom damaligen Vorstand Wilhelm Kissel. Ein Stück Automobil- und Zeitgeschichte gleichermaßen. Lankes, der diese Schätze für einen anonymen Sammler an seinem Stand im Foyer unter den Hammer bringt, spricht von „Tausenden von Ordnern, deren Durchsicht sehr viele Stunden verschlungen hat“. Was genau am Samstag, 12. März, auf der Retro Classics zu haben sein wird, steht daher nicht abschließend fest. Die Sammlung ist nicht gerade klein und so bleibt es buchstäblich bis zum letzten Tag spannend.

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