Rallye-Leckerbissen: Die Saar-Lor-Lux Classique

Rallye-Leckerbissen: Die Saar-Lor-Lux Classique

Saar-Lor-Lux Classique ist mittlerweile eine feste Größe im historischen Rallyesport. Mitte Mai findet die Rundfahrt durch Deutschland, Luxemburg und Frankreich zum elften Mal statt.

Müsste man die Rallye Saar-Lor-Lux Classique in einem Wort beschreiben, so wäre wohl „Vielfalt“ am treffendsten. Denn die Rallye, die vom 15. bis 17. Mai zum elfen Mal ausgetragen wird, lockt nicht nur Teilnehmer aus Dänemark, Italien, Frankreich, der Schweiz, Holland, Belgien, Luxemburg und Deutschland an, genauso bunt ist auch das Aufgebot an Fahrzeugen: Angefangen mit einem Mercedes Benz SSK über Lotus, Aston Martin, Plymouth, Morgan und Corvette bis zu Jaguar, Porsche, Alfa, Peugeot und Ford A ist die Bandbreite der teilnehmenden Fahrzeugmarken beträchtlich.

Nach dem offiziellen Nennungsschluss Anfang April haben sich rund 110 Teams zu dieser Rundfahrt durch Deutschland, Luxemburg und Frankreich im Rallyebüro in Losheim am See angemeldet. Damit ist der Kleine Markt in Saarlouis, Treffpunkt für alle Teams und Fahrzeuge – und vom 15. – 17. Mai einer der vermutlich teuersten und kostbarsten Plätze in Europa.
Die Saar-Lor-Lux Classique, zählt in diesem Jahr als FIVA A Event und unter anderem auch zur Classic Masters, der großen deutschen Oldtimerserie sowie zum ADAC FIVA Classic - Cup. Des Weiteren werden Punkte für den Classic Rallye Cup vergeben.
Dass die Veranstaltung in zwei verschiedenen Wertungen ausgetragen wird, macht die Rallye umso attraktiver. In der Wertung „Touring“ sind die Aufgabenstellungen im umfangreichen Bordbuch einfacher gehalten und berücksichtigen, dass viele neue Teams teilnehmen und zwei Tage die Region im Dreiländereck erkunden wollen. Damit ist die Saar-Lor-Lux Classique auch für Rallye-Neulinge sehr interessant.
Zu sehen gibt es einiges: Rallyeleiter Kilian Heinz und der MSC Piesbach haben wieder eine Reihe touristischer Sehenswürdigkeiten wie Echternach, Teile des Sieben-Schlösser-Tales, das Schloss Malbrouck, Rodemack oder die römische Villa Borg in die neue Streckenführung aufgenommen. Aber auch hier gibt es natürlich am Ende ein Gesamtergebnis, welches durch die Addition von Fehlerpunkten bei den diversen Aufgabenstellungen erstellt wird. In der Wertung „Competition“ fährt die Elite des Oldtimersports. Besondere Aufgabenstellungen, unter anderem mit vielen Kartenleseaufgaben, haben die Veranstaltung weit über Deutschland bekannt gemacht und locken deshalb auch Nordländer nach Saarlouis. So wird der letztjährige dänische Rallyemeister im Oldtimersport Troels Nilsen (Opel Kadett) mit seiner Frau Inge ebenso erwartet wie die Sieger der Oldtimer-Europameisterschaft des Vorjahres Klaus Förster und Hans Keller im BMW 2002.
Einige der Teams haben noch schlechte Erinnerungen aus dem Vorjahr und wollen Rallyeleiter Kilian Heinz zeigen, dass sie doch Kartenlesen können – und das Abschneiden im Vorjahr nur ein kleiner Ausrutscher war.
Für Spannung in allen Gruppen ist jedenfalls gesorgt. Wer bei der Saar-Lor-Lux Classique ganz oben auf dem Treppchen stehen will, muss sich schon anstrengen.

Mehr zur Saar-Lor-Lux-Classique finden Sie im Terminkalender - wie auch zu hunderten weiterer Veranstaltungen.