Premiere bei der Silvretta Classic Rallye Montafon

Premiere bei der Silvretta Classic Rallye Montafon

Erstmals wird parallel zu dem bekannten Oldtimerrennen die Silvretta E-Auto-Rallye gestartet. Neben den rund 180 Oldtimern gehen vom 8. bis 11. Juli auch 25 strombetriebene Fahrzeuge auf die Strecke.

180 Oldtimer  fahren bei der 13. Silvretta Classic Rallye Montafon vom 8. bis zum 11. Juli 2010 durch Vorarlberg, Tirol und Liechtenstein. Das Starterfeld umfasst 35 seltene Vorkriegsfahrzeuge und bietet für Zuschauer eine breite Marken- und Modellpalette. Parellel zu dem bekannten Oldtimerrennen wird heuer erstmals die Silvretta E-Auto-Rallye gestartet.

Bereits seit über 100 Jahren sind Elektroautos ein Thema, wie zuletzt die Ausstellung "The electric evenue - 111 Jahre Elektroautomobil" auf der Klassikwelt Bodensee gezeigt hat. "Die 1. Silvretta E-Auto Rallye Montafon bietet einen eindrucksvollen Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand von Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen – und das live in Aktion." Meinte Bernd Ostmann, Chefredakteur von Auto Motor und Sport.

Das Starterfelds für die 1. Silvretta E-Auto Rallye Montafon steht. Bisher sind 26 Fahrzeuge von 15 verschiedenen Herstellern und Marken zu der Premiere in den Bergen gemeldet. Neben Werksteams bekannter Hersteller wie BMW, Citroën, Daimler, Honda, Mitsubishi, Tesla, Toyota oder Volkswagen, werden vom 8. bis zum 10. Juli 2010 auch Kleinwagen wie der norwegische Think City, das Model CityEL-LI von Citycom oder der Tazzari Zero sowie fünf Teams des Vorarlberger Energieversorgers illwerke vkw mit unterschiedlichen Fahrzeugen an den Start zu der Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsprüfung gehen.

Partner der Veranstaltung sind das Bundesland Vorarlberg, das gemeinsam mit dem Energieversorger illwerke vkw unter dem Kunstwort "VLOTTE" aus Vorarlberg und Flotte einen der größten Versuche mit reinen Elektroautos in Europa durchführt. Wie die Oldtimer-Rallye Silvretta Classic ist auch die E-Auto Rallye Montafon als Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsprüfung konzipiert. Wie bei den historischen Fahrzeugen kommt es bei der E-Rallye nicht auf Sekunden, sondern auf Hundertstelsekunden an: Je geringer die Abweichungen von den Sollzeiten der Präzisionsprüfungen ausfallen, desto weniger Strafpunkte belasten die Ergebnisse der Teams.

Tag 1

Der Startschuss für die E-Auto Rallye fällt am Donnerstag, 8. Juli 2010 in Partenen um 11.45 Uhr. Die erste Tagesetappe führt zunächst nach Bludenz, wo eine Mittagspause auf die Teams wartet und die Fahrzeuge besichtigt werden können. Danach geht es über Bartholomäberg und Silbertal zurück ins Montafon zum Tagesziel Schruns, wo die Elektroautos vor den Oldtimern ab 14.30 Uhr eintreffen. Die Fahrtroute umfasst 62 Kilometer mit vier Wertungsprüfungen. Das Streckenprofil ist weitgehend eben, lediglich auf der Strecke zwischen St. Anton im Montafon und Batholomäberg müssen die Stromer 400 Höhenmeter überwinden.

Tag 2

Am Freitag gehen die Elektroautos ab 9.45 Uhr die beschwerliche Fahrt auf der Silvretta Hochalpenstraße an. Danach führt die Strecke weiter zum Zeinisjoch, wo das Feld wendet und nach Partenen zurückfährt. Dort wird das erste Fahrzeug gegen 11.10 Uhr zurück erwartet. Ab 15.00 Uhr fährt der Elektro-Corso nach Gaschurn, dem Tagesziel der Oldtimer, und nimmt dort im Rahmen des "Dörfli-Fests" repräsentative Aufstellung vor den Postarkaden. Die Gesamtlänge der Tagesetappe beträgt 55 Kilometer, drei Wertungsprüfungen stehen auf dem Programm.

Tag 3

Die Stromer beschließen ihre Rallye mit einer 42 Kilometer langen Fahrt von Vandans nach St. Gallenkirch und Gargellen bis zum Ziel Partenen, wo sie nach den Oldtimern ab 15.25 Uhr ins Ziel kommen. Vier Wertungsprüfungen und ein acht Kilometer langer Aufstieg mit 600 Höhenmetern nach Gargellen fordern die Elektroautos am letzten Rallyetag heraus. Die gemeinsame Siegerehrung am Abend beschließt beide Rallyes.

Weitere Informationen:

Silvretta Classic 2010

Text Motor Presse Stuttgart