Oldtimer vor Gericht

Oldtimer vor Gericht


Oldtimer vor Gericht

"Oldtimer vor Gericht" - diese Überschrift klingt auf den ersten Blick wie der Titel einer nachmittäglichen Show im Privatfernsehen. Doch ist das Thema leider ernster, wie wir aus einem Artikel im Handelsblatt erfahren.

Denn mit einem steigenden Interesse an Oldtimern und dem zunehmenden Trend, die Oldies auch als Kapitalanlage zu betrachten, wachsen auch die Probleme mit eventuellen Dellen, Kerben und Beschädigungen.

Dabei können sowohl Fehler bzw. Schummelein bei der Anmeldung eines Oldtimers bei der Vollkasko-Versicherung vor Gericht landen wie fehlerhaft oder vermeintlich fehlerhaft ausgeführte Reparaturen oder auch die Frage nach einer Ausfallentschädigung, wenn der eigenen Oldtimer für eine Zeit in die Werkstatt muss.

In dem zitierten Artikel finden sich drei diesbezügliche Fälle, die paradigmatisch für eine ganze Anzahl von Rechtsstreitigkeiten stehen. 

So ist vor dem Kauf oder auch vor der Reparatur oder Versicherung eines Oldies darauf zu achten, dass eventuelle rechtliche Folgen entstehen können. Anders ausgedrückt sollte man stets die Risiken prüfen, bevor man sich in irgendeiner Weise bindet.

Denn im Falle der zuerst genannten Falschangabe des Kaufpreises bei der Versicherung, brauchte diese nicht zu zahlen. Im Falle der Reklamation bei der Autowerkstatt sorgte ein Formfehler für den Verlust eines Anspruchs und auch die Ausfallentschädigung fiel deutlich niedriger aus, als der Antragsteller erhofft hatte.