Mille Miglia - Doppelsieg für Ferrari

Mille Miglia - Doppelsieg für Ferrari

Bruno und Carlo Ferrari sind die Sieger der Mille Miglia 2009 – ausgerechnet mit einem Bugatti. Wer noch aufs Treppchen fuhr, lesen Sie hier.

Erschöpft, aber glücklich waren die meisten Teilnehmer, als sie am späten Sonntagabend auf die Zielrampe in Brescia rollten. Hinter ihnen lagen drei Tage und 1.600 Kilometer durch Norditalien – eine Strecke die jede Menge Strapazen und Freude zugleich bot. Wie schon in den Vorjahren wollte das Wetter nicht recht mitspielen, Regen machte das Fahren mitunter zu einer schwierigen Angelegenheit – besonders wenn das Öl aus den inkontinenten Motoren für einen Schmierfilm auf der Straße sorgte.
In diesem Sinne atmete die Veranstaltung immer noch ein wenig von dem Geist der historischen Mille Miglia, die niemals eine Spazierfahrt war.
Aber der Spaß, einmal bei der „Mille“ dabei gewesen zu sein, machte das mehr als wett. Wo auch immer der Klassikercorso Station machte, wurde gefeiert. Besonders in Pienza und Florenz herrschte Volksfeststimmung. Da war es schon fast nicht mehr wichtig, wer am Ende die Wertungsprüfungen mit den besten Ergebnissen durchfahren würde. Champus für die Sieger: Bruno und Carlo Ferrari entschieden im Bugatti Type 37, Baujahr 1927, die Mille Miglia für sich.

Im Ziel hießen die Gewinner schließlich Bruno und Carlo Ferrari, die mit ihrem Bugatti Type 37 in den Wertungsprüfungen auf 26091 Punkte kamen. Die Zweitplatzierten Carlos Sielecki und Juan Hervas erzielten mit ihrem Bugatti Type 35 26089 Punkte – so ein knappes Ergebnis gab es bei der Mille Miglia schon lange nicht mehr. Auf den dritten Platz fuhren die Vorjahressieger Luciano und Antonio Vario auf Alfa Romeo 6C 1500.

Mehr zur Mille Miglia finden Sie im großen Special. Fuhren auf den zweiten Platz: Die Argentinier Carlos Sielecki und Juan Hervas mit ihrem Bugatti Type 35 von 1926. Auf Platz drei kamen Luciano und Antonio Viaro mit ihrem Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport von 1928.