Kleinschnittger F 125 restauriert

Kleinschnittger F 125 restauriert


Kleinschnittger F 125

Klein, was? Ich muss gestehen, dass mein automobiles Fachwissen nicht bis zum Hersteller Kleinschnittger ausreichte. Umso erstaunter und begeisterter war ich, als ich über die Restaurierung eines Kleinschnittger F125 las, die laut NWZ-Online satte 18 Monate dauerte.

Doch will "gut Ding" bekanntlich Weile haben und so hat Besitzer Christian Malorny auch jede Menge Geduld bewiesen, bis der Wagen dann fertig restauriert war.

Es hat sich gelohnt, denn immerhin wurde der Wagen insgesamt nur 2.000 mal gebaut. Somit handelt es sich um eine echte Rarität und dazu auch noch um ein Auto der Superlative.

Wie der Name schon dezent andeutet, war der [[Kleinschnittger]] F125 das kleinste Auto, das jemals in deutscher Serienproduktion hergestellt wurde. Selbst Isetta und Messerschmidt Kabinenroller wirken gegen diesen Winzling fast wie "richtige" Autos.

150 Kilogramm "Lebendgewicht", kein Rückwärtsgang, Fahrrad-artige Reifen und 6 PS - ausreichend, um immerhin Tempo 58 km/h zu erreichen.

Und wenn es ein Auto gibt, auf das die Formulierung "klein aber oho" zutrifft, dann der Kleinschnittger, denn:

Minimalistischer Wagen bedeutet [...] nicht minimalistischer Fahrspaß. Deshalb sind Besitzer und Restaurator im August bei der Rallye „Sachsen-Klassik“ mit dem F 125 gestartet. „Mit sechs PS 670 Kilometer in drei Tagen zu fahren, war etwas Besonderes“, sagt Herbolzheimer, „wir haben sogar Steigungen von zehn Prozent bewältigt, wenn einer von uns ausgestiegen ist. Steigungen über zehn Prozent macht er aber nicht mit, die mussten wir umfahren.“ 

Trotzdem kann man angesichts dieser Leistung nur den Hut ziehen.