Herbert Linge: Faszination Hockenheim Historic

Herbert Linge: Faszination Hockenheim Historic

Während der „Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark“ vom 15. bis 17. April 2011 auf dem Hockenheimring erlebten rund 20.000 Besucher bei angenehmen Frühlingstemperaturen packenden Motorsport und überzeugende Sonderthemen.

im Schalensitz Nr. 61

Für das Treffen historischer Transporter von Rennfahrzeugen und Service-Wagen kam Herbert Linge in das Motodrom und nahm im Schalensitz für ein Interview mit Pitwalk-Herausgeber Norbert Ockenga Platz. Schließlich war es Linge, der den Porsche-Fuhrpark bis Mitte der achtziger Jahre leitete und somit auch jeden Renntransporter des Sportwagenherstellers aus dem FF kennt.

Das erste Treffen historischer Transporter von Rennfahrzeugen war ein voller Erfolg. „Wir hatten 15 ausgesuchte Exponate und die Zuschauer flanierten ununterbrochen durch das Display dieser besonderen Fahrzeuge und zeigten großes Interesse. Mit dem originalen Fiat 642 RN 2 Bartoletti-Transporter der Scuderia Ferrari mit dem Ferrari 250 Testarossa auf der Ladefläche und dem Alfa Romeo P3 als ergänzendem Exponat, wurde die Messlatte in dieser Kategorie gleich zum Auftakt sehr hoch gelegt. Doch ich habe trotzdem für das nächste Jahr wieder ein Highlight parat“, macht Tobias Aichele, verantwortlich für Sonderthemen, neugierig und fasste zusammen.

Diese Ferrari-Kombination konnte auch einen der begehrten Pokale der Design-Hochschule Pforzheim ergattern. Prof. James Kelly zeichnete auch dieses Jahr wieder mit 20 seiner Studenten die schönsten Exponate der Kategorien Formel-Fahrzeuge, GT- und Tourenwagen, Sportprototypen sowie historische Transporter aus. Gewonnen haben Willi Balz mit dem Renntransporter, Leo Schiewek mit dem Sportprototyp Chevron B 16, Leopold Hrobsky mit dem Formel 1 Ferrari 312B3 sowie Pieter Boel mit dem wunderschönen GT Iso A3C. „Die Hockenheim Historic ist die einzige Veranstaltung überhaupt, bei der die Ästhetik und das Design von Rennfahrzeugen derart gewürdigt werden“, hob Kelly bei der Preisübergabe hervor.

fairer Motorsport

Heinz Weber winkte am Veranstaltungssonntag um 18.00 Uhr das letzte Rennen der insgesamt elf Serien unfallfrei und pünktlich ab. „Die über 300 Fahrer präsentierten guten und fairen Motorsport“, freute sich der Rennleiter der Hockenheim Historic nach den drei erfolgreichen Tagen. Veranstaltungsleiter Wolfgang Huter hatte ebenfalls Grund zur Freude und hob dabei insbesondere das mit über 500 Fahrzeugen sehr gut frequentierte Markenclub-Areal hervor.

Georg Seiler, Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH, zeigte sich zufrieden über die gelungene Auftaktveranstaltung am Hockenheimring: „Die Hockenheim Historic haben mit ihrem vielfältigen Angebot an fantastischen Rennserien, einem tollen Rahmenprogramm und zahlreichen Highlights ihrem Ruf als Top-Event wieder alle Ehre gemacht. Freuen wir uns schon jetzt auf die erfolgreiche Fortführung der Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark 2012. “

Anlässlich des ersten Treffens historischer Renntransporter während der „Hockenheim Historic – in Memory of Jim Clark“ (15. bis 17. April 2011)  erschien von Schuco der Piccolo Ford Transit in einer weltweit limitierten Auflage von 600 Stück. Bei der Miniatur handelt es sich um einen Porsche-Renndienst, der zudem als Transporter für die Formel V „Formcars“ eingesetzt werden konnte.

Bei Porsche kam der Ford Transit, selbstverständlich in Rubinrot lackiert, in der Porsche 908- Ära ab 1969 zum Einsatz. Auf dem Foto ist der Service-Wagen von 1970, frisch lackiert und deshalb noch ohne Schriftzug, bei der 908-Präsentation vor der Targa Florio zu sehen. Jo Siffert, John Wyer (Inhaber des von Porsche beauftragten Rennstalls John Wyer Automotive), Ferdinand Piech und Vic Elford posen vor den vier Werksfahrzeugen in den Farben der Sponsoren Golf Oil und Porsche Salzburg.

Hier gibt es mehr Rennsport auf Carsablanca:

Berühmte Rennstrecken

Berühmte Rennfahrer

Berühmte Rennwagen 

Historisches Renngeschehen

Im Schalensitz

Mille Miglia