Fiat Panda - museale Blechkiste

Fiat Panda - museale Blechkiste


Fiat Panda

Oldtimerfreunde werden das kennen: allzu häufig wird der Begriff "Blechkiste" verwendet, um ein gutes altes Stück Automobilgeschichte zu beschreiben. Im Falle des Fiat Panda trifft diese Bezeichnung allerdings ausnahmsweise ins Schwarze, denn dieser Klassiker sieht tatsächlich wie eine Kiste aus.

Dabei steckt jede Menge gestalterisches Know-How in dem italienischen Kleinwagen, schließlich zeichnete kein Geringerer als Giorgetto Giugiaro für den Bestseller verantwortlich.

Simpel, kantig, günstig - das war und ist das Erfolgsrezept des Panda, der nun schon auch schon 28 Jahre zählt. Seit 1980 bis ins Jahr 2003 wurden 4.491.349 Stück produziert, wie uns der ADAC verrät und somit

gehört der Panda zu den Dinosauriern der Branche – vergleichbar etwa dem VW Käfer, dem Austin Mini oder dem 2CV von Citroën.

Bei so viel Geschichte macht es durchaus Sinn, dass sich die Münchner Pinakothek der Moderne nun daran macht, dem Mythos Panda nachzuspüren und eine entsprechende Ausstellung zu initiiern. Das Motto lautet "Rettet den Panda" und so erfahren wir:

Die Neue Sammlung zeigt den Fiat Panda nicht nur als Objekt der Begierde, sondern auch als festen Bestandteil der Gesellschaft, mit all ihren Höhen und Tiefen - ein Volks-Wagen auf Italienisch. Paolo Tumminelli, Architekt, Designprofessor, Publizist und Forscher, dokumentierte fotografisch seine Suche nach dem weißen Ur-Panda vom Brennerpass bis Sizilien - eine Italienreise der anderen Art.

Die Ausstellung ist noch bis zum 6. Januar 2009 zu sehen und sicherlich nicht nur für Fans italienischer Kleinwagen ein Genuss.