Der Peugeot 504 wird 40

Der Peugeot 504 wird 40

Ich muss gestehen, dass ich erst nicht genau wusste, wann James Bond von einem Peugeot 504 verfolgt wurde. Doch anlässlich des 40. Geburtstags dieses französischen Klassikers war die Autogazette so nett, ein wenig Nachhilfe zu leisten:

Ohne den Film und die entsprechende Szene nacherzählen zu wollen: die beiden Peugeot haben "In tödlicher Mission" (1980) ihren großen Auftritt. Doch auch im Alltag konnte der Mittelklässler mit dem Löwenlogo durchaus überzeugen.

Präsentiert im Revolten-Jahr 1968 war auch das Design des Peugeot 504 in gewisser Weise revolutionär: Schluss mit Heckflossen, die noch den 404 dominiert hatten, denn:

Die 4,5 Meter lange Limousine blickte aus trapezförmigen Scheinwerfern mit leichtem Augenaufschlag, darunter machten sich die lang gezogenen Blinker breit. Unverwechselbar waren der abfallende Knick in der Kofferraumhaube und die D-förmigen Rückleuchten.

Damit noch lange nicht genug, denn versehen mit einer Einzelradaufhängung, Scheibenbremsen und dem ersten geregelten Katalysator, den es jemals in Deutschland gegeben hat war auch die Technik des 1,8 Liters mit seinen 82 PS beachtlich.

In den 70er Jahren folgten allerhand Varianten des alltagstauglichen Mobils - wobei Coupé und Cabriolet sogar aus der Feder der legendären Pininfarina stammten.

Was bleibt? Zunächst einmal 3,3 Millionen verkaufte Exemplare bis ins Jahr 1983. Dazu Siege bei verschiedenen Rallyes und eine Produktion bis ins Jahr 2005 (allerdings in Nigeria). Und bedenkt man, dass der 504 als Pickup immer noch durch Marokko fährt, so ist der Beiname "Dauerläufer" mehr als berechtigt. 

Herzlichen Glückwunsch zum 40. Geburtstag.