Bugatti 57 Atalante S für 3,4 Millionen Euro versteigert

Bugatti 57 Atalante S für 3,4 Millionen Euro versteigert

50 Jahre lang stand ein echtes Schmuckstück in einer englischen Garage: Ein Bugatti 57 Atalante S. Jetzt wurde der Wagen bei einer Auktion in Paris für unglaubliche 3,4 Millionen Euro versteigert.

Die Hinterbliebenen des englischen Arztes Harrold Carr hatten keine Ahnung, welche großes Glück sie mit ihrem Erbe haben sollten. Als sie nach Carrs Tod seine Garage öffneten fanden sie ein verstaubtes Schmuckstück: Einer von nur 17 Bugattis des Typs 57 Atalante S. Wie wertvoll ihre Entdeckung war steht jetzt fest: Bei einer Auktion in Paris wechselte das Liebhaberstück seinen Besitzer für sagenhafte 3.417.500 Euro.

Das Besondere an dieser Rarität ist nicht nur die stark limitierte Auflage: So erreicht der Zweisitzer eine Spitzengeschwindigkeit von 210 Kilometer pro Stunde – die meisten Autos aus dieser Zeit fuhren nicht einmal halb so schnell. Außerdem weist Carrs’ Bugatti in einem Alter von über 70 Jahren einen erstaunlich niedrigen Tachostand auf: Laut der Zeitung "The Times" lediglich 26 284 gefahrene Meilen, das sind gerade einmal 42 300 Kilometer. Und das, obwohl dieser Bugatti, der 1937 gebaut wurde, eine wechselvolle Geschichte hinter sich hat:  Die ersten acht Jahre gehörte es Earl Howe, dem ersten Präsidenten des "British Racing Drivers' Club".