Bhagwan und der Rolls Royce Silver Spur

Bhagwan und der Rolls Royce Silver Spur


Rolls Royce

Schön, dass es noch Menschen mit klaren Zielen gibt. So wie Bhagwan Shree Rajneesh, der schon zehn Jahre nach der Gründung seiner Sekte die Maxime ausgab, für jeden Tag im Jahr einen anderen Rolls Royce zu besitzen.

Dabei handelte es sich keineswegs um Größenwahn, sondern um reine Spiritualität, wie auch das Autoblog berichtet:

"Ein Rolls Royce ist für spirituelles Wachstum das Beste!" - so wird der umtriebige Inder zitiert und bis zum 93. Rolls hat er es ja dann auch gebracht.

Das Lieblingsstück des Gurus war aber stets sein Rolls Royce Silver Spur aus dem Jahr 1980. Schließlich wurden diese Edel-Variante des Silver Spirit noch stilecht im englischen Crewe hergestellt.

Besonderheiten finden sich an diesem Modell en Masse: beispielsweise die versenkbare Kühlerfigur (Spirit of Extasy) oder auch die deutlich verbesserte Straßenlage. 

Auch kam eine Girling-Hydraulik zum Einsatz und das damals neuartige Design  diente noch jahrelang als Vorlage für Silver Dawn, Touring sowie Bentley Mulsanne, Eight und Turbo R. 

Designer war übrigens Fritz Feller und bei einer späteren Weiterentwicklung des Silver Spur, dem Flying Spur, handelte es sich dann um den ersten Rolls mit Turbolader. 

Doch ob das der gute Bhagwan bereits vorausgesehen hat oder nicht, werden wir vermutlich niemals erfahren.