Autowäsche Kalender: Vergiss Pirelli

Autowäsche Kalender: Vergiss Pirelli

Die einen träumen von einem Kalender eines gewissen Reifenherstellers. Andere kaufen sich einfach den neuen Autowäsche Kalender. Kein Wunder: Mehr Sex geht nicht. Mehr Humor geht nicht. Mehr schrill geht nicht.

Ja ja, Pirelli, nackte Frauen, große Namen, große Dinger. Unglaublich berühmt, Kultstatus und „The Cal“ genannt. Will man haben, muss man aber nicht. Warum nicht? Weil es jetzt ein ernst zu nehmendes deutsches Konkurrenzprodukt gibt und viele gute Gründe gegen das italienische Modell sprechen.

Zum einen kann man den Pirelli-Kalender nicht verschenken. Das heißt, man kann es natürlich schon, aber die Frage ist, ob sich die Liebste darüber freut, wenn man ihr zu Weihnachten so ein sexistisches Machwerk unter die Tanne legt. Drückt man ihr hingegen den Autowäsche Kalender für 2011 aus einer kleinen Wuppertaler Schmiede in die Hand, ist die Freude groß. Warum? Erstens wird nackte Männerhaut gezeigt, zweitens schöne Autos, drittens feinen Ripp. Wenn das nicht jeden beglückt.

Zudem muss keiner neidisch werden, wenn er diese Kalender-Boys verschenkt. Die Herren sind echte Naturschönheiten. Da half kein Chirurg nach, kein Weichzeichner, kein Stylist klebte die Wampe mit Gaffer-Tape weg. Man schaue sich nur Coverboy Felix an: Da sitzt der Bart und der Schlüpper, ein Traum in Pastell. Oder nehmen wir David, den Mister Juni im Leo-Höschen. Gut, der Körper beeindruckt, aber die Bärchenpuschen auch. Mit dieser Konkurrenz lässt es sich leben. Den kann sich Mausi gern hinhängen. Oder die Omi.

Und nicht nur die. Schließlich spricht der Kalender nicht nur Weibsvolk an, sondern auch schlicht – Männer. Endlich mal ein Wandschmuck, der nicht nur die Lendenregion anspricht, sondern ein Kalender, der an den Klischees kitzelt und den Intellekt amüsiert.

Autowäsche Kalender 2011 Jetzt müsste man natürlich einwenden, dass bereits Mannsbilder auf „The Cal“ zu sehen waren. Bruce Weber fotografierte 1998 Bono von U2, außerdem lichtete er Kris Kristofferson und John Malkovich ab. Aber ganz ehrlich – wer hängt sich denn Bono an die Wand? Aus dem Alter sind wir doch raus.

Und dann wären da die Fahrzeuge. Während man im Pirelli lange nach einem Reifen suchen kann, bietet das Modell aus Wuppertal echte Automobile. 1984 ließ Art Director Martyn Walsh eine Reifenspur mit dem damals neuen P6 ziehen. Aber warum sich mit einer schnöden Reifenspur im Sand zufrieden geben, wenn man hinreißende Young- und Oldtimer bewundern kann? Da hätten wir auf dem Titel den Fiat 500 Giardiniera, im Juni den Volvo P121 und im Oktober einen reellen wie formschönen Audi 80. Letzteres übrigens an Manuel mit Kettensäge und raffiniertem Förster-Look im zarten Umbra. Wer sich übrigens für die Outfits der Jungs interessiert, kann auch die genauen Beschreibungen auf der Rückseite des Kalenders nachlesen. Das kann man beim Pirelli lange versuchen – wo nichts getragen wird, kann auch nichts beschrieben werden. 

Ach ja, wer ist eigentlich so verrückt und bringt so ein Produkt auf den Markt? Zwei Frauen, denen entblätterte Kerle und formschöne Kraftfahrzeuge am Herzen liegen: Magdalena Schaarwächter arbeitet als freie Fotografin und Janet Schürmeyer als freie Designerin. Kennen gelernt haben sie sich schon in der Schule, im Rahmen von Schürmeyers Diplom entstanden die ersten Bilder. Spontane Begeisterungsstürme brachten die beiden dazu, den ersten Kalender zu gestalten und ihn dem Rest der Welt zugänglich zu machen.

Autowäsche Kalender 2011

Übrigens wird kolportiert, dass bei den Shootings einer der Assistenten einem Model eine Anweisung gab, die da lautete: „Nicht am Lack lecken!“ Wie das Resultat dieser Direktive aussieht, muss jeder Käufer allerdings selbst herausfinden.

Womit wir auch schon beim wichtigsten Punkt wären, der gegen den Pirelli spricht. Man kann ihn nicht kaufen. Das heißt, ersteigern kann man ihn schon alle Jubeljahre, aber dafür kostet er dann etwa 13.000 Euro, so hoch war der Erlös der Edition von 2003. Soviel muss man erstmal hinlegen.

Der Autowäsche Kalender im 45 x 34 Querformat kostet hingegen nur 28 Euro plus Versandkosten und kann schlicht und ergreifend auf www.autowaesche-kalender.de erstanden werden. Wer hier nicht zuschlägt, ist selber schuld. Denn in nur wenigen Jahren werden die Autowäsche-Kalender zu begehrten Sammler-Objekten, die für teures Geld ersteigert werden müssen. Und wenn nicht: Hier handelt es sich endlich mal um einen coolen Kalender. Mit Liebe gemacht, mit Herzblut und Humor erstellt. Kein Kommerz, kein Kunstkrampf, nur Männer und Motoren. So soll es sein.

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