Volkswagen Transporter: VW-Bulli T3

Volkswagen Transporter: VW-Bulli T3

Der VW Bulli T3 von Volkswagen war die dritte Generation des VW-Transporter. Produziert wurde sie von 1979 bis 1992 und war zugleich die letzte Transporter-Baureihe mit Heckantrieb.

Begonnen hat die Entwicklung des VW Bulli T3 mit der so genannten Nutzwertanalyse. Sie erklärt, warum sich Volkswagen damals wie bei den beiden vorangegangenen Transporter-Generationen auch weiterhin für den luftgekühlten Boxermotor im Heck entschied – dies, obwohl Ende der siebziger Jahre längst die wassergekühlten Frontmotor-Modelle Golf, Polo und Co. den luftgekühlten Volkswagen den Rang abgelaufen hatten. 1981 folgte ein wassergekühlter Diesel, der sich schnell zum meistgeorderten Aggregat dieser Fahrzeugklasse entwickelte. Ein Jahr später wurde der luft- durch einen wassergekühlten Boxer-Motor ersetzt.

Seit seiner Markteinführung im Mai 1979 erfreute sich der Volkswagen T3 großer Popularität beim Kunden und wurde bis 1990 gebaut. Das Modellprogramm war unterteilt in die Nutzfahrzeugvarianten (Kastenwagen, Pritsche, Doppelkabine) für Handel und Handwerk sowie in die Bus-Modelle (Sieben-, Acht-, Neunsitzer, Caravelle, Multivan) für die Personenbeförderung und die Reisemobile.

Hinsichtlich des Designs passte man den VW Bully T3 dem damaligen Zeitgeist an, der Autos eckig und kantig mochte. Die Karosserieform des T3 wurde an die des größeren LT angelehnt, um innerhalb der Nutzfahrzeug-Reihen eine optisch einheitliche Linie präsentieren zu können.

VW T3 „Syncro 4x4“

Zwei wichtige technologische Meilensteine bildeten der 1985 eingeführte Allradantrieb und der sogenannte Oettinger-Bus. Unter dem Namen „Syncro 4x4“ war der allradgetriebene T3 für fast jede Modellvariante erhältlich. Der Oettinger-Bus hingegen repräsentierte mit seinem Sechszylinder-Wasserboxer und 180 PS einen echten Sportwagen.

Übrigens, auch Porsche hat auf Basis des VW T3 Caravelle einen eigenen Kleinbus, den Porsche B32 mit 236 PS im Heck, angeboten.