Verzweiflung unter Mercedes-Fans: Werkscodes nicht zu enträtseln

Verzweiflung unter Mercedes-Fans: Werkscodes nicht zu enträtseln


Schlau werden mit Carsablanca

Und wenn man sich noch so sehr den Kopf zerbricht: Es gibt keine Systematik für die Vergabe der Baureihencodes bei Mercedes-Benz. Eine chronologische Abfolge ist nur in groben Zügen erkennbar, eine andere Systematik überhaupt nicht.

Seit 1926 erhält jede Mercedes-Benz-Baureihe eine eigene W-Nummer. Oder fast jede, denn es gibt Ausnahmen: Gelegentlich bekamen auch Motorisierungs- oder Ausstattungsvarianten ein eigenes W, der große Ponton 220S zum Beispiel hieß intern W180, lief als Einspritzer 220SE aber unter dem Code W128 und als Sparmodell 219 unter W105.

Oder: Das Heckflossen-Coupé trägt die Nummer W111, obwohl es optisch dem Heckflossen-Nachfolger W108 viel näher steht. Verwirrt? Auf der Suche nach einer Logik? Es gibt keine!

Autor: Till Schauen

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