Silvretta Classic Rallye Montafon 2010

Silvretta Classic Rallye Montafon 2010

180 Oldtimer fahren bei der 13. Silvretta Classic Rallye Montafon vom 8. bis zum 11. Juli 2010 durch Vorarlberg, Tirol und Liechtenstein. Das Starterfeld umfasst 35 seltene Vorkriegsfahrzeuge und bietet für Zuschauer eine breite Marken- und Modellpalette.

Die 180 Teilnehmer gehen am 8. Juli in Partenen an den Start. Das Starterfeld besteht aus historischen Fahrzeugen aus mehr als 70 Jahren Automobilgeschichte. Eine der Vorkriegs-Raritäten ist z.B. ein Bugatti T 51 Grand Prix von 1936, der zu seiner Zeit einer der erfolgreichsten Rennwagen war. Doch auch fünf verschiedene Bentleys aus den zwanziger Jahren sowie Schmuckstücke aus deutscher, französischer und italienischer Produktion zeichnen das Feld der Vorkriegsfahrzeuge aus, darunter zum Beispiel der Peugeot 402 Eclipse, 1938 das erste Cabrio mit einem versenkbaren Blechdach. Der stärkste Wagen im Teilnehmerfeld ist ein 340 PS starker Ferrari 512 Bbi aus dem Jahre 1983.

Auch die jüngeren Fahrzeuge haben ihre ganz eigene Geschichte. Zurück zu den Wurzeln heißt es zum Beispiel für einen Land Rover aus der Serie II: Dieser war in den sechziger Jahren als Einsatzfahrzeug für die Feuerwehr im Montafon im Einsatz. Nun kehrt das Fahrzeug wieder zu seinen Wurzeln zurück und fährt als Rallye-Teilnehmer mit der Startnummer 84 durch seine alte Heimat. Es nehmen auch einzigartig restaurierte Fahrzeuge an der Rallye teil, wie etwa ein Citroen SM von 1972, der von einem Maserati-Motor angetrieben wird. Ein weiterer Augenschmaus für alle Zuschauer und Teilnehmer ist ein Delorean DMC 12 von 1981, der vor knapp 30 Jahren eine tragende Rolle in dem Film „Zurück in die Zukunft“ spielte und seither ein begehrtes Sammlerstück ist.

Die wichtigsten Informationen zur Strecke: Die Oldtimer-Rundfahrt der 13. Silvretta Classic Rallye Montafon führt in diesem Jahr mit einer teilweise geänderten Streckenführung wieder durch überwältigende Landschaften und wunderschöne Bergpanoramen durch Vorarlberg, Liechtenstein und Tirol. Die Strecke misst insgesamt 569 Kilometer mit 21 herausfordernden Wertungsprüfungen und 15 Zeitkontrollen.

TAG 1

Am Donnerstag, 8. Juli 2010, geht das erste Fahrzeug des rollenden Automobilmuseums um 10.01 Uhr von Partenen aus auf die 188 Kilometer lange „Vorarlberg-Liechtenstein-Etappe“. Über Feldkirch mit einer Mittagspause auf der Schattenburg, durch Liechtenstein und über Bartholomäberg erreichen die Teilnehmer ab 15.30 Uhr das erste Tagesziel in Schruns, wo auf dem Kirchplatz eine abschließende Wertungsprüfung absolviert werden muss.

TAG 2

Am Freitag, 9. Juli 2010, macht sich der Rallyetross ab 8.01 Uhr vom urigen Partenen aus auf den Weg zur „Silvretta-Tirol-Etappe“ mit über 283 Kilometer Länge. Über die spektakulären 30 Kehren geht es bei einer maximalen Steigung von 14 Prozent 989 Höhenmeter die Silvretta-Hochalpenstraße hinauf zur Bielerhöhe. Von dort aus führt die Strecke hinunter in das Paznaun- und Inntal. Danach gilt es für die betagten Fahrzeuge, vom Ort Imst aus das Hahntennjoch zu bezwingen, um dann durch das Lechtal und über den Hochtannbergpass zur Mittagsrast nach Schoppernau zu gelangen. Am Nachmittag fährt das Feld weiter durch den Bregenzerwald zum Tagesziel Gaschurn, wo die Oldtimer auf dem „Dörfli-Fest“ empfangen werden.

TAG 3

Am Abschlusstag, Samstag, 10. Juli 2010, startet von Vandans das Teilnehmerfeld der 13. Silvretta Classic ab 10.30 Uhr zur 98 Kilometer langen „Montafon-Etappe“. Die erste Wertungsprüfung ist der „Große Preis von Vandans“ mit einer Rundkursprüfung. Anschließend rollen die Oldtimer durch die schönsten Seitentäler zu den Durchfahrten im wunderschönen Brand, Latschau und St.Gallenkirchen zum anschließenden Zieleinlauf in Partenen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.silvretta-classic.de. Ein detaillierter technischer Ablaufplan mit Hinweisen auf Straßensperrungen ist ebenfalls auf der Webseite enthalten.


Text & Bild Motor Presse Stuttgart