Schock im ZK: Neuer Wartburg illegal?

Schock im ZK: Neuer Wartburg illegal?


Schlau werden mit Carsablanca

Der Wartburg 311 war eine Schwarzentwicklung, mit der ein entschlossenes Team in Eisenach versuchte, dem eigenen Werk eine Zukunft zu geben.

Schon Mitte der Fünfziger hatte der bürokratische Aufwand der DDR-Planwirtschaft solcherart um sich gegriffen, dass die Weiterentwicklung darunter zu ersticken drohte. Kreative Köpfe behalfen sich mit ungenehmigten Projekten: Den Typ 311 entwickelte der Stab des Eisenacher Werks aus dem 309 (bekannt als IFA F9), ohne dass es einen Etat dafür gab. Die Plangenehmigung, so hoffte man, würde Berlin im Nachhinein erteilen. Die Rechnung ging auf, das ZK der SED zeigte sich angetan, der Wartburg 311 durfte 1955 aufs Band.

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