Rover gesteht: P6-Vorderachse war für Gasturbine

Rover gesteht: P6-Vorderachse war für Gasturbine


Schlau werden mit Carsablanca

Der Rover P6 besitzt eine kuriose Radaufhängung an der Vorderachse: ein Federbein mit liegender Spiralfeder, die an der A-Säule ansetzt. Dies ist das Überbleibsel eines gewagten Experiments, denn ursprünglich sollte der P6 von einer Gasturbine betrieben werden.

Die seltsame Anordnung der Vorderachsaufhänung schafft einen verhältnismäßig großen Motorraum, wie ihn eine Gasturbine benötigt hätte. Als Rover einsah, dass diese aufwendigen Motoren nicht alltagstauglich sind, war die Entwicklung des P6 so weit fortgeschritten, dass man die Aufhängung nicht mehr ändern mochte. Immerhin: der Motorraum war nun groß genug, um einen V8 zu beherbegen. Ab 1968 konnte man daher den Rover 3500 kaufen, die kompakteste V8-Limousine der Zeit.

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