Mercedes-Benz Oldtimer Geländewagen: Die G-Klasse

Mercedes-Benz Oldtimer Geländewagen: Die G-Klasse

Die G-Klasse von Mercedes Benz steht seit 1979 für robuste Technik und perfekte Offroadtauglichkeit.

Die markante Form der G-Klasse von Mercedes-Benz ist in den mehr als 30 Jahren seit der Vorstellung weitgehend unverändert geblieben. Die Entwicklung des Geländewagens beginnt schon im Jahr 1972 mit einem Kooperationsvertrag zwischen Daimler-Benz und Steyr-Daimler-Puch im österreichischen Graz.

Bei der Premiere im Frühjahr 1979 ist die G-Klasse (Baureihe 460) in vier Motorvarianten erhältlich, von 72 PS (53kW) bis 150 PS (110kW). Als Aufbauvarianten stehen zunächst – mit jeweils kurzem und langem Radstand – ein Station-Wagen und ein Kastenwagen zur Verfügung. Hinzu kommt als fünfte Karosserievariante ein offener Geländewagen mit kurzem Radstand. Die Geländewagen werden in Österreich und der Schweiz unter dem Namen Puch verkauft, in Deutschland trägt das G-Modell den "Stern".

Vier Varianten Mercedes-Benz G

Von Anfang an ist die G-Klasse für Einsätze in schwerstem Gelände konzipiert worden. Die stabile Basis bildet ein Kastenrahmen aus geschlossenen Längsprofilen und Quertraversen, die eine außergewöhnliche Biege- und Verwindungssteifigkeit bieten. Der Rahmen trägt robuste Starrachsen mit großen Schraubenfedern und langen Federwegen, die fürs Gelände vorteilhaft sind. Die G-Klasse bezwingt so auch schwierigste Offroad-Passagen. Gleichzeitig bietet das Fahrwerk des Klassikers ein sicheres und komfortables Fahrverhalten auf der Straße.

Am bewährten Basiskonzept der G-Klasse hat sich bis heute nichts geändert. Lediglich in punkto Technik & Ausstattung werten die Ingenieure den Geländewagen seit 1979 kontinuierlich auf. Seit 1981 sind Automatikgetriebe und Klimaanlage lieferbar; seit 1990 ist die G-Klasse serienmäßig mit permanentem Allradantrieb, Differenzialsperren an Vorder- und Hinterachse sowie einem 100-prozentig sperrbaren Mitteldifferenzial ausgerüstet.

Fotos/Quelle: Daimler AG