Kei-Autos: Ist der dünn, Mann!

Kei-Autos: Ist der dünn, Mann!


Schlau werden mit Carsablanca

Horizontaler Grund und Boden ist wertvoll in Japan, weshalb man ihn so dicht wie möglich bebaut. Seit 1949 sorgt die japanische Gesetzgebung dafür, dass in den Städten bevorzugt Autos fahren, die zur Bausubstanz passen.

Diese Winzmobile gehören zur Klasse der Kei-Autos, kurz für keijid?sha oder "leichtes Automobil". Nur mit einem Kei-Auto hat man unbeschränkte Fahrt in den Zentren und Wohngebieten vieler Städte. Die Gesetzgebung schreibt Höchstwerte für Außenabmessungen und Hubraum vor, anfangs im Schubkarrenformat 280 x 100 cm bei 150 ccm für Viertakter.
Schon ein Jahr später steckte man die Maße ein wenig weiter; seither wuchsen Kei-Autos in kleinen Schritten, heute dürfen sie 3,4 m lang sein und 665 Kubik haben. Diese Hubraumbeschränkung begriffen die japanischen Hersteller als Herausforderung und kitzelten erstaunliche PS-Zahlen aus den Motörchen – der Honda Z zum Beispiel holt 36 PS aus 356 ccm – eine Literleistung von mehr als 100 PS!

Autor: Till Schauen

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