Ford Taunus

Ford Taunus

1939 stellte Ford/Köln die erste Eigenentwicklung vor, den Ford Taunus  (Werkscode G73A). Dieser erste Taunus, ein modernes Auto, war ein kleiner Pechvogel – die Produktion konnte kaum anlaufen, bevor sie durch den Ausbruch des Krieges eingestellt wurde.

Erst 1948 konnte Ford mit dem Buckeltaunus (nun als G93A) die Personenwagen-Produktion wieder aufnehmen. Mit dem Namen „Taunus“ wurden nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1967 alle deutschen Ford-Pkw-Modelle bezeichnet.

Doch in richtige Höhen konnte Ford/Köln sich noch immer nicht aufschwingen. Die erste Nachkriegskonstruktion zum Beispiel, der 12M von 1952, orientiert sich optisch stark an den englischen Typen Consul/ Zephyr . Technisch ließ man es auch ruhig angehen: Einen ohv-Motor gab es erst ab 1955.

Von 1970 bis 1982 tauchte der Name "Taunus" nochmals für den Mittelklasse-Ford auf.  Der historische Werbefilm zeigt den "Ford Taunus 74". Seine Karosserie erinnert an die amerikanischen Ford-Mustang Modelle aus den 60er Jahren. Besonders beliebt waren die Ausstattungsvarianten GT und GTX zu denen elegante Stahlsportfelgen und Zusatzscheinwerfer im Kühlergrill gehörten. 

Ford Taunus

Ford Taunus im Carsablanca Lexikon