Ford: Starthilfe von Rennfahrer

Ford: Starthilfe von Rennfahrer


Schlau werden mit Carsablanca

Die Ford Motor Corporation verdankt ihre Existenz einem knorrigen Rennfahrer. Barney Oldfield hatte wenig Autoerfahrung aber sehr starke Nerven, als Henry Ford ihn für eine spektakuläre Demonstration anheuerte.

1902 baute Henry Ford eigenhändig einen Rennwagen, der später den Namen 999 bekam. Das Auto war nicht viel mehr als ein gigantischer Vierzylinder auf einem nackten Fahrgestell. Ford ließ sich damit zum Fünfmeilenrennen von Grosse Point nominieren, einem Lauf zum Manufacturer's Challenge Cup. In diese frühen Markenmeisterschaft fuhren viele Firmengründer ihre Autos selbst.

Nicht so Henry Ford – der heuerte einen bisher unbekannten Radrennfahrer namens Barney Oldfield an. Eine sehr gute Wahl: Oldfield packte am 25.10.1902 den Steuerhebel, biss auf seine Zigarre und gab Gas. Die Konkurrenz ließ er dermaßen weit hinter sich, dass er bald zum ersten Autorennfahrer-Star der USA wurde – und Henry Ford mit dem Preisgeld die Ford Motor Corporation gründen konnte.

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