Dixi Oldtimer

Dixi Oldtimer

Die Eisenacher Fahrzeugwerke begannen vor der Jahrhundertwende mit dem Lizenzbau eines französischen Autos und der Entwicklung eigener Fahrzeuge (Wartburg Motorwagen). 1904 erschien auf der Frankfurter Automobil-Ausstellung der erste Wagen unter dem Markennamen Dixi.

Einer der ersten Dixi Oldtimer war der Typ S12 mit einem wassergekühlten 2,8 Liter Triebwerk. Neben dem S12 gab es auch noch den Dixi T7 mit 7,7 PS-Einzylinder-Motor. Im Laufe der Jahre entwickelte sich aus den zwei Modellen eine umfangreiche Typenreihe. Mit dem Dixi 6/14 PS erreichten die Eisenacher Automobilwerke 1914 bereits eine Herstellungskapazität von rund 400 Fahrzeugen pro Jahr.

Auch Lastwagen wurden unter dem Markennamen Dixi verkauft, darunter auch Heeresfahrzeuge wie der „Subventionslastzug“ UO30. Bedingt durch den Ersten Weltkrieg wurde die Produktion vollends auf Rüstungsgüter umgestellt. Heereslastwagen, Munitionswagen, Sanitätskraftwagen, Feldgeschütze waren nun bis zum Ende des Ersten Weltkriegs die Eisenacher Produktpalette.

Die Dixi Oldtimer überlebten den Krieg, allerdings konnte nicht mehr an die glanzvolle Zeit davor angeknüpft werden. Probleme bereitete vor allem der Wegfall der Heereslieferungen. 1921 schloss sich die Fahrzeugfabrik Eisenach mit der Gothaer Waggonfabrik zusammen. Der Dixi Oldtimer der die Marke bis heute unvergesslich machte war 1927 der Dixi 3/15.

Dixi Oldtimer Dixi Oldtimer: "Dixi" 3/15 um 1930

Der heute nur als „Dixi“ bekannte 3/15 war eine Lizenzproduktion des erfolgreichen Austin 7 der Austin Motor Company. Er konnte zwar nicht die Wende für das Unternehmen bringen wurde jedoch später zur Grundlage des ersten BMW Oldtimers. BMW wollte nämlich gegen Ende der 20er-Jahre in die Automobilproduktion einsteigen und war auf der Suche nach einem konkurrenzfähigen Produkt. Im November 1928 übernahm BMW die Fahrzeugfabrik Eisenach und begann, aus dem "Dixi" einen neuen Kleinwagen zu entwickeln.

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