Corvair will kühle Rippen

Corvair will kühle Rippen


Schlau werden mit Carsablanca

Luftkühlung für Motoren starb in den USA zu Beginn der Dreißiger aus.  Das war ungefähr zu der Zeit, als sie in Europa eine Renaissance erlebte, nicht zuletzt durch den Volkswagen. Kein Wunder, dass GM sich 1959 nach Deutschland wandte, als der luftgekühlte Corvair produktionsreif wurde.

Die Kühlrippen des Sechszylinder-Boxer des Chevrolet Corvair mussten in Niederdruck-Alugusstechnik gefertigt werden. Diese Technik erlaubt es, besonders komplexe Formen zu gießen; in den USA gab es zu der Zeit keine Firmen, die diese Technik beherrschten. General Motors richtete speziell für die Corvair-Motoren ein neues Gusswerk in Massena, Bundesstaat New York ein. Sämtliche Anlagen des Werks bestellte GM bei der Karl Schmidt GmbH in Neckarsulm, wo man im Niederdruckverfahren seit 1955 Zylinderkopf-Gussstücke für Porsche fertigte.

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