Aston Martin Atom: Grotesk aber genial

Aston Martin Atom: Grotesk aber genial


Schlau werden mit Carsablanca

Schlechte Bilanzen und Fluktuation im Personalmanagement: Schöpferische Ruhe wollte bei Aston Martin in den Dreißigern nicht einkehren. 1939 brachte der Atom zwar keine Wende, legte aber das Fundament für einen Neubeginn nach 1945.

700 Autos in 20 Jahren! Spärlicher kann man kaum produzieren. Ende der Dreißiger wollte Aston Martin sich ein breiteres Publikum erschließen und konstruierte eine ultramoderne Viertür-Limousine: Die selbsttragende Karosserie ist sehr aufwendig als Gitterrohrrahmen unter Alublechen ausgelegt; unter der Motorhaube arbeitet ein Zweiliter-Vierzylinder von 80 PS; Gangwechsel gehen dank eines halbautomatischen Cotal-Vorwählgetriebes leicht und glatt.

Der Atom hätte ausgezeichnete Chancen gehabt, seinem Mutterhaus einen Weg in die Zukunft zu eröffnen. Der Krieg beraubte ihn dieser Chance. Immerhin diente er 1946 als Basis für den Aston Martin DB, der der Marke dann doch noch eine große Zukunft eröffnete.

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