TR3 Triumph

TR3

Technische Daten

Hersteller Triumph

Im Jahr 1955 trat der TR3 das Erbe seines beliebten Vorgängers TR2 an und es verwunderte nicht, das er dessen Rolle perfekt ausfüllen konnte, war doch seine Konstruktion bis auf wenige technische Verbesserungen wie die vorderen Scheibenbremsen und die angehobene Motorleistung identisch. Wieder thronte der bekannte rustikale Reihenvierzylinder auf einem stabilen Kastenrahmen, vordere Einzelradaufhängungen trafen auf eine blattgefederte Starrachse an der Hinterhand. An der Front der aufgeschraubten Karosserie machte sich indessen das breite Chromgrinsen des neuen Kühlergrills bemerkbar, der das breite Grinsen der zufriedenen Fahrer zu imitieren schien.
Triumph hatte an den richtigen Stellen für entscheidende Verbesserungen gesorgt und die Klippe der Verfälschung des ursprünglichen Konzepts in elegantem Bogen umschifft. Da auch bei der Preisgestaltung Augenmaß bewiesen worden war, stand einem weiteren Kapitel der Erfolgsgeschichte nichts im Wege. Die Begeisterung, die der neue Roadster entfachte, übertraf dann sogar die Erwartungen des englischen Mutterhauses: In 7 Jahren wurden fast 75.000 Exemplare verkauft, viele davon fanden ihre Liebhaber jenseits des Atlantiks.
Wie es einer offensichtlich antiquierten Konstruktion wie dem TR3 gelingen konnte sich bis 1962 anhaltender Beliebtheit zu erfreuen, erschließt sich nur über seine Fähigkeit, außerordentliches Fahrvergnügen zu bereiten. Wobei unter Vergnügen weniger die Abwesenheit von Fahreinflüssen als vielmehr das unmittelbare Erleben des Fahrens und Bewegens verstanden werden muss. Die ungefilterte Sportlichkeit des TR3 sorgte für Bewunderung und volle Auftragsbücher. Er kannte zu seinem Preis und mit seinen Fahrleistungen nur wenige Konkurrenten. Da er auch über ausgesprochene Langzeittauglichkeit verfügte und keine großen Anforderungen an die Wartung stellte, musste er sich schließlich nur seinem Nachfolger TR4 geschlagen geben, der, mit seiner von Michelotti gestalteten Karosserie, ungleich eleganter auftrat. Doch unter der edlen Schale des TR4 hielt Triumph der Technik des TR3 weiterhin die Treue.

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