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Trabant

Trabant

1953 beauftragte die SED die VEB Automobilwerke Zwickau, später VEB Sachsenring, einen Kleinwagen zu entwickeln. Bereits ein Jahr später entstand ein erster Prototyp.
Im November 1957 begann dann die Produktion des Fahrzeugs als Trabant P50. Der Name Trabant kam nicht von ungefähr – er war eine Hommage an den ersten russichen Satelliten Sputnik – russisch für „Trabant“. Immerhin 50 der Fahrzeuge, ausgestattet mit einem 500cm großen Zweitaktmotor und 18 PS liefen noch im selben Jahr vom Band.
1959 ergänzte ein Kombi-Modell das Angebot, dass nun ein Viergang-Synchrongetriebe und 20 PS mitbrachte.
Zwei Evolutionsstufen erschienen noch, bevor der Trabant ohne nennenswerte Modellpflege schon während seiner Produktion zum Oldtimer reifte – und damit für das Ausland, das anfangs noch einige Trabants abnahm, vollends unattraktiv wurde.
Zum einen war es der 1962 erschienene P60, dessen 600ccm Motor 23 PS leistete und der ab 1964 produzierte P601, bei dem es dann blieb – bis 1990, als mit Hilfe von Volkswagen das letzte Aufgebot auf den Markt kam: Der Trabant 1.1 mit Vierzylindermotor. Zu einem Preis von 20.000 DM gab es einen neuen Oldtimer mit einem Motor von Volkswagen ab Werk zu kaufen. Bis zum endgültigen Produktionsende am 30.4.1991 entstanden vom Trabant, der im Volksmund auch „Rennpappe“ genannt wurde, insgesamt 3.132.240 Stück

Trabant Modelle