Lark Studebaker

Lark

Technische Daten

Hersteller Studebaker

Der Lark war Studebakers letzter Versuch, die eigene, inzwischen ziemlich löchrige Haut zu retten. Dabei war die Grundidee durchaus sinnvoll: Während die Detroiter Großen Drei sich mit immer überladeneren Großautos zu übetrumpfen suchten, bediente der 1959er Lark das völlig vergessene Segment der Kompaktautos. Studebakers Finanzen waren recht angespannt, weshalb das Geld nicht für eine völlige Neuentwicklung reichte. Statt dessen wählte man den Korpus der Full Size-Wagen (also das wesentliche Segment zwischen A- und C-Säule) und setzte kürzere Vorder- und Rückwagen daran. Damit wurde der Lark ein Auto von europäischen Dimensionen. Auch der kürzere Vorbau hatte noch genügend Platz für einen Reihensechszylinder (Lark VI) oder einen V8 (Lark VIII ) – beides allerdings keine echten Kraftpakete – der Lark kam anfangs mit 90 oder 180 PS. Er war als zwei- und viertürige Limousine, Coupé und Kombi erhältlich. Zunächst ging die Rechnung auf, der Lark verkaufte sich recht ordentlich. Der 1962er Jahrgang bekam einen Kühlergrill, der sich an Mercedes-Benz anlehnte (immerhin wurden die beiden Marken seit Ende der Fünfziger über dasselbe Händlernetz vertrieben); die Karosserie erhielt jahrgangsweise leichte Modifikationen, von denen die auffälligste eine neue Front ab 1964 ist. In dem Jahr schloss das Werk in South Bend, Studebaker verlagerte die Produktion nach Kanada. Die letzten Jahrgänge bis zum endgültigen Ende von Studebaker sind durch eher hilflose Versuche der Aufhübschung gekennzeichnet. Bis 1963 jedoch war der Studebaker Lark eins der sinnvollsten und zugleich eleganten Autos aus US-Produktion.

Modellvarianten Lark

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