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Stoewer

Stoewer

Stoewer-Automobile kamen aus Pommerns Hauptstadt Stettin, seit 1945 in Polen gelegen.
Vor 1945 waren diese Fahrzeuge fast jedem Deutschen und vielen Menschen in aller Welt bekannt. Es waren keine Massenfabrikate – sie bildeten eine Klasse für sich: technisch und ästhetisch.
Die Firma wurde vor 1896 von Bernhard Stoewer gegründet und stellte zunächst Fahrräder und Nähmaschinen her.Die beiden Söhne des Firmengründers, Emil und Bernhard jun. begannen um 1900 mit der
Herstellung von Motorfahrzeugen.
Die Stoewer-Fahrzeuge zeichneten sich durch besondere Robustheit aus. Schon vor dem 1.Weltkrieg wurden Fahrzeuge nach England, Skandinavien, Russland, sogar bis nach Australien exportiert.
1916 wurde die Firma in eine AG verwandelt und deutlich vergrössert.
1928 kam der erste Stoewer-8-Zylinder auf den Markt-ein Flop, weil zu teuer.
1931 kam die technische Wende mit dem Erscheinen des V5: Frontantrieb, Schwingachse, 4 Zylinder, 1,2-Liter-Motor.
Aber die finanz.Probleme blieben und die Stadt Stettin musste finanziell helfen.
Ab 1935 ging es dann wirtschaftlich bergauf.
Bekannt sind aus dieser Zeit der Greif V8 mit 8-Zyl.V-Motor, der Greif-Junior mit
4-Zyl.Boxermotor, luftgekühlt und in Frontanordnung.
Ab 1940 wurden fast nur noch Fahrzeuge für die Wehrmacht gebaut, z.B.der Geländewagen R 200 mit 4-Rad-Lenkung.
1945 wurde die im Krieg nur wenig zerstörte Fabrik von der Sowjetarmee komplett demontiert und gen Osten transportiert. Damit war die Firma erloschen.

Stoewer Modelle

  • Sedina

    Das Fahrzeug wurde 1940 noch einmal überarbeitet und als Cabriolet bis 1942 weitergebaut. Die ...

  • Arkona


  • V5


  • Greif

    Der Greif-Junior war mit einem 4-Zylinder-Boxermotor in Frontanordnung ausgestattet. Dieser Motor ...

  • R 150