959 Porsche

959

Technische Daten

Hersteller Porsche

Als Homologationsmodell für die Rallye Meisterschaft des neuen Über-Porsche musste der Hersteller 200 straßenverkehrstaugliche Ableger produzieren. Insgesamt wurden 292 Fahrzeuge hergestellt (darunter auch Motosport-, Crashtest- und Versuchsfahrzeuge).

Die Geburtsstunde des Porsche 959

Als 1986 der Porsche 959 vorgestellt wurde, erklang ein Raunen durch die Autofachpresse. In völlig irrwitzigen 3,7 s spurtete das 1350 - 1450 kg (je nach Ausstattungsvariante) schwere Coupe auf Tempo 100 und erst bei einer Maximalgeschwindigkeit von 317 km/h beugte sich die Karosse dem Luftwiederstand. Werte die auch heute noch für Aufsehen sorgen und keinesfalls zum alten Eisen gehören. 

Der erste einer Saga

Der motorsportliche Erfolg verhalf dem 959 zu einer Ikone zu werden, die in keinem Autoquartett fehlen durfte. Erst 17 Jahre nach seinem Debüt erschien der Nachfolger Porsche Carrera GT, welcher trotz deutlicher gestiegener Leistung den prestigeträchtigen Sprint von 0 auf 100 Km/h erst 0,2 s später erzielte. Der Grund dafür war der damals hochentwickelte Allradantrieb des 959. 
2013, also weitere 10 Jahre später, erschien der Dritte im Bunde. Der Porsche 918 Spyder.

Nicht für Jedermann verfügbar

Die besondere Exklusivität dieses Modells zeichnete sich auch dadurch aus, dass Porsche entschied wer so ein Fahrzeug erhalten durfte. Aus Gründen des Marketings wurde das Fahrzeug vornehmlich an Sportler und Unternehmer ausgegeben, die sich als guter Reichweitenmultiplikator erweisen sollten. Boris Becker, Martina Nawratilova, Bill Gates und Jerry Seinfeld standen auf der Käuferliste (um nur Einige zu nennen).

Modellvarianten 959

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