550 Porsche

550

Technische Daten

Hersteller Porsche

Das sportliche Renommee der Firma Porsche war angesichts der Tatsache, dass alle verbauten Motoren auf dem kleinen Boxermotor des Käfers basierten, erstaunlich groß.
Mit diesem Vierzylinder war Porsche bisher gut gefahren und er war noch längst nicht am Ende seiner Möglichkeiten, dessen war sich der leitende Ingenieur Dr. Ernst Fuhrmann sicher. Unter seiner Regie wurde dem Triebwerk ein aufwändiger Ventiltrieb mit zwei obenliegenden Nockenwellen gegönnt, die per Königswellen angetrieben wurden. Aus dem bescheidenen Arbeitsvolumen von 1,5 Litern wurden im Extremfall sagenhafte 135PS bei ohrenbetäubenden 7800 U/min freigesetzt.
Die Maschine sollte vor allem die Leistungsfähigkeit und den Erfindungsreichtum des Unternehmens Porsche dokumentieren. Präsentiert wurde das Wunderteil anlässlich des Automobilsalons 1953 in Paris mit einer hinreißenden, eigens entwickelten Roadsterkarosserie.
Der Motor hatte mit dem nur 550kg leichten Spyder nicht viel Mühe, modifizierte Fahrwerksteile des Serienpendants 356 sorgten für überlegene Fahrleistungen und die Mittelmotorauslegung für eine ausgewogene Gewichtsverteilung. Seinen Namen verdankte der Spyder aber nicht seinem geringen Gewicht, sondern weil er die 550. Entwicklung des Firmengründers darstellte, der seine Projekte durchzunummerieren pflegte.
Die begeisterte Aufnahme des Sportwagens durch das Messepublikum bewog Porsche zur Auflage einer Kleinserienfertigung, es entstanden circa 130 handgefertigte Exemplare, die ihre Fähigkeiten vor allem bei Rennen unter Beweis stellten. Die mit 24.600 D-Mark nicht unbescheidene Preisgestaltung und der nur von wenigen Technikern einstellbare, hochkomplexe Motor verhinderten zuverlässig eine weite Verbreitung.
Mit dem dritten Platz bei der Carrera Panamericana 1954 erzielte Porsche nicht nur weltweite Aufmerksamkeit, sondern adoptierte auch den ersten Namensteil des materialmordenden Rennens für die sportlichen Produkte des Hauses. Doch nicht seine sportlichen Erfolge, sondern der tragische Tod des Filmhelden James Dean 1955 in seinem liebevoll „Little Bastard“ genannten Spyder, ließen den 550 in die Geschichte eingehen.

Modellvarianten 550

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