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Moskwitsch

Moskwitsch

Die Basis der russischen Marke Moskwitsch liegen zweifelsohne in Deutschland. Aufgrund von Reparationszahlungen wurden die Werke, die bis dahin den Opel Kadett herstellten, von Deutschland an die Sowjetunion übergeben. Der Auftrag der Zentralregierung war eindeutig: Die Neuen Werke sollten ein Auto produzieren, welches auf dem sowjetischen und internationalen Markt verkauft werden konnte. Nur ein Jahr nach Inbetriebnahme der Werke wurden die ersten 500 Moskwitsch 400 fertig gestellt. Auf Basis des 400 folgten die Modelle 401, 402, 412 und 2140.

Moskwitsch verkaufte seine Fahrzeuge neben Finnaland auch in der DDR . Dort galt die Marke als Luxus, denn eine derartig starke Motorisierung fand man im Osten nur im Wolga. Der Export von der UDSSR in die DDR wurde 1979 eingestellt. Vermehrt wurde der Moskwitsch in den Irak, in die Mongolei, nach Kuba oder diverse Afrikanische Staaten geliefert. Dies mag in erster Linie mit der politischen Nähe zu manchen sozialistischen Staaten zusammen hängen.

Trotz mangelnder Erfolge war das Unternehmen erst im Jahre 2006 offiziell bankrott. Bis dahin hatten sich zwar 700 Millionen Euro Schulden angesammelt, doch wurden in 50 Jahren Geschichte über 4 Millionen Fahrzeuge verkauft.

Moskwitsch Modelle