M530 Matra

M530

Technische Daten

Hersteller Matra

Seltsamer geht’s kaum noch. Andererseits: Kann man diese Vorgaben elegant lösen? Rücksitze und Mittelmotor – das gibt immer seltsame Ergebnisse, in den wenigen Fällen , wo es versucht wurde.

Also: Unter dieser langen Haube sitzt kein Frontantriebsstrang, obwohl der vordere Überhang sich so weit reckt. Motor und Getriebe stecken unterm Ansatz der dicken B-Säule. Eben wegen der Rücksitze suchte Matra ein kompaktes Aggregat und fand den V4 samt Getriebe, den Ford in Köln in seinen Taunus P5 baute. Der Motor passt diesem Auto wie die Faust aufs Auge – der V4 zählt zu den seltsamsten Triebwerken, die ein Großserienhersteller hervorgebracht hat.

Der Matra M530 war ursprünglich das großzügige Geschenk eines Großindustriellen an seine lieben Freunde: voiture des copains nannte es Matra-Chef Lagardère. Der M530 – benannt nach einem Waffensystem, dem Hauptgeschäft von Matra – ist die erste PKW -Eigenkonstruktion von Matra. Die Karosserie besteht aus GFK , was dem M530 wegen seiner vielen Fugen mitunter ein wenig angeschlagen wirken lässt, selbst wenn er sich bester Gesundheit erfreut.

Die 85 PS des V4 können mit dem vergleichsweise leichten Auto ganz andere Dinge anstellen als mit dem dicken Taunus, weshalb der M530 – obwohl er die Rennwagengene seines Vorgängers Djet verloren hat – ein spaßiger Sportwagen ist.

Modellvarianten M530

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