A6 Maserati

A6

Technische Daten

Hersteller Maserati
Baujahr 1946 - 1950

Mit viel Glück hatten die Fertigungsstätten von Maserati den Zweiten Weltkrieg überstanden, aber die Gründer des Unternehmens, die Gebrüder Maserati, waren schon seit 1937 nicht mehr Herr im eigenen Haus und gründeten 1947 die Firma OSCA . Sie hinterließen einen formidablen Reihensechszylinder mit 1,5 Litern Hubraum, der von Gioacchino Colombo zu einem konkurrenzfähigen Wettbewerbsmotor weiter entwickelt wurde.
Neben reinrassigen Rennwagen setzte Maserati aber nun erstmals auf zivile Sportwagen, in denen der Sechszylinder ebenfalls zum Einsatz kam. Mit einer obenliegenden Nockenwelle und einfacher Vergaserbestückung leistete er bescheidene 65 PS. Da weder Fahrwerk noch Chassis der Konkurrenz aus Maranello oder Turin (Marke Lancia im Carsablanca Oldtimer-Lexikon)”:http://www.carsablanca.de/Oldtimer-Lexikon/Marke/lancia entscheidend voraus waren, musste der Motor noch einige Modifikationen erfahren, ehe Maserati einen Vorsprung verbuchen konnte. Zunächst wurde der Hubraum auf 2 Liter vergrößert, dank der Installation dreier Weber-Vergaser und der Erhöhung der Kompression verdoppelte sich die Leistung.
Für die Karosserien sorgten namhafte Blechschneider wie Pinin Farina und Zagato, in Modena entstanden wie bei Ferrari nur die fahrbereiten Chassis samt Motor. Der Wagen war weit davon entfernt ein durchschlagender Erfolg zu sein, dafür war er viel zu teuer und seine Verbreitung blieb mit unter 100 produzierten Exemplaren deutliche hinter den Erwartungen des Firmenlenkers Adolfo Orsi zurück. Trotzdem hatte Maserati mit dem von 1947 bis 1950 produzierten A6 eine deutliche Marke gesetzt, die bei den Sportwagenliebhabern im Gedächtnis haftete.

Modellvarianten A6

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