S600 Honda

S600

Technische Daten

Hersteller Honda

Der Honda S600 als Cabrio (Honda Typcode AS285) wurde erstmals im März 1964 offiziell präsentiert und verkauft, damit war er der zweite PKW der Honda Motor Co. Ltd. Japan.

Literleistung 94 PS 

 Als Antrieb diente ein wassergekühlter 606-cm³-Motor mit erstaunlichen 57 PS bei 8.500 U/min. Zwei obenliegende Nockenwellen ( DOHC ) betätigten die Ventile über Tassenstößel. Die Kurbelwelle und das untere Pleuelauge hatten Nadellager. Die Vergaserbatterie, die für jeden Zylinder einen eigenen unterdruckgesteuerten Keihin-Vergaser vorsah, war ein kombinierter Drosselklappen/Schieber-Vergaser. Daraus ergab sich eine erstaunliche Literleistung von 94 PS/l, was zur damaligen Zeit nur Rennwagen erreichten. Die Kraft wurde über eine Kardanwelle auf ein Differential zur Hinterachse (als Zwischenwelle) und von dort über je eine Kette links und rechts auf die Hinterräder übertragen. Die Kettenkästen mit Ölbad waren als Schwinge durch Schraubenfedern mit innenliegenden Teleskopstoßdämpfern am Rahmen abgestützt. Der Wagen hatte somit eine Einzelradaufhängung.

Roter Bereich bei 10000/min 

 Die Instrumente bestanden aus dem Drehzahlmesser bis 11.000 U/min (roter Bereich 10.000 U/min, Tachometer bis 180 km/h, Kühlwasserthermometer, Amperemeter und der Kraftstoffanzeige. Der S600 hatte vorne eine in der Mitte nach unten geformte verchromte Stosstange (im Gegensatz zum S500) und zwei Auspuffendrohre. Über dem Scheinwerfer und Standlicht war vorne je eine Glaskuppel angebaut. Das Softtop-Verdeck war voll versenkbar. Am einfachsten ist der S600 zu erkennen am Kühlergrill mit sieben Streben, in dem die Blinker integriert waren. Der kleine Sportwagen wurde von 1964 – 1966 nur in Japan, Australien und in der Schweiz offiziell verkauft. Auch im Rennsport wurde der S600 eingesetzt. Sein Renndebut eröffnete der Neuseeländer Dennis Hulme , der spätere Formel-1-Weltmeister (1967), beim 500-km-Rennen auf dem Nürburgring 1964. Mit einem weißen S600 Cabrio /Hardtop Gran Turismo-Sportwagen (Nr. 88), der mit rund 630 cm³ Hubraum das Handicap auf sich nehmen musste, in der Gran-Turismo-Klasse bis 1000 cm³ zu starten. Er gewann in dieser Klasse mit einem Durchschnitt von 106,3 km/h. Bei der Langstreckenfahrt Spa-Sofia-Lüttich 1964 fuhren der Belgier ‘’‘Quernette’‘’ und der Japaner Koga mit einem weißen S600 Cabrio /Hardtop (Nr. 47) mit, schieden aber wegen eines Unfalls aus. Im Jahre 1966 fuhr W.J. Lanek als Testfahrer des Technik-Magazins _ hobby _ mit dem S600 einen Rekord in Monza. Den stehenden Kilometer konnte er in 35,635 sec zurücklegen, was einen Durchschnitt von 101,04 km/h ergab.

Modellvarianten S600

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