FK 1000 Ford

FK 1000

Technische Daten

Hersteller Ford
Baujahr 1953 - 1955

Die Entwicklungsgeschichte :

1949 – Etwa ein Jahr nach der Wiederaufnahme der Produktion des Buckel Taunus entstand bei Ford die Idee eines Kleintransporters. Mit steigender Produktivität und Handel in West Deutschland wurde der Bedarf eines kleinen und wendigen Nutzfahrzeuges mit einer Nutzlast bis 1000 kg erkannt.
Das Lastenheft beinhaltete einen praktischen Kastenaufbau mit geringem Eigengewicht und hoher Nutzlast. Ebenso gefordert waren ein vorn liegender Motor und Heckantrieb. Ingesamt wurde das Fahrzeug als Frontlenker ausgelegt. Für dieses Vorhaben konnte der Konstrukteur Dr. Alfred Haesner gewonnen werden. Dieser hatte bereits den VW Transporter entworfen und verfügte somit über eine entsprechen-de Entwicklungserfahrung in dieser Fahrzeugklasse. Bei der Ausgestaltung der äußeren Form zeigte sich auch eine optische Verwandtschaft zum VW. Bei der Konstruktion das Aufbaus wandte sich Ford Köln wieder an die Firma Drauz aus Heilbronn, die auch schon vor dem Krieg an verschiedenen PKW und LKW Aufbauten beteiligt war.
Die Markteinführung des Transporters erfolgte dann bereits im Jahr 1953. Er bildete in der Nutzfahrzeugtypologie die untere Grenze und erhielt somit in chronologischer Weise die Bezeichnung FK (Ford Köln) 1000 für eine Nutzlast von 1000 kg. Der FK 1000 besitzt eine enge technische Verwandtschaft zu den damaligen Ford PKW Modellen. So verfügt er z. B. über das Kombiinstrument des damals aktuellen Taunus 12m und behielt dieses auch bis zur Produktionseinstellung bei. Als Antrieb fungierte ein 1,2l Motor mit 38 PS der ebenfalls aus dem 12m stammte. Bei der Markteinfüh-rung war der FK 1000, mit 95 km/h, das schnellste Fahrzeug in dieser Kategorie. Allerdings war der Wagen im unbeladenen Zustand stark kopflastig, was sich störend auf den Geradeauslauf bemerkbar machte.
Mit Einführung des 15m bei Ford wurde dieser 1,5 l Motor mit 55 PS auch für den FK 1000 angeboten. Zur Verbesserung der Fahrstabilität wurden die Motoren ab 1955 generell nach hinten zwischen die vorderen Sitze verlagert. Durch die Steigerung von Hubraum und Motorleistung, konnte auch die Nutzlast auf 1250 kg erhöht werden. Der Typologie folgend, entstand so der FK 1250. Mittlerweile waren die Aufbauvarianten ähnlich umfangreich wie beim Konkurrent VW. Neben dem Kastenaufbau konnte auch ein Bus oder Kombi und eine Pritsche in verschiedenen Ausführungen bestellt werden.
Durch das Ende der LKW Produktion in Deutschland im Jahre 1961 brauchte man nun einen neuen Namen für die FK 1000 Modelle. In Anlehnung an die PKW Produktion wählte man bei Ford den Namen Taunus mit dem Zusatz Transit um eine gewisse Distanz zu den PKW Modellen herzustellen. Bis zum letzten Produktionsjahr wurde der Taunus Transit weiter verbessert. Zuletzt war sogar der 1,7l aus dem 17m P3 in Verbindung mit einer Auflastung auf 1500 kg Nutzlast erhältlich. 1965 kam dann das verordnete Ende der Produktion, obwohl die Absatzzahlen bis zuletzt konstant waren. Ebenfalls wirkte das zeitlose Design im Vergleich zum 2 Jahre später erschienenen VW Transporter der zweiten Generation noch immer aktuell.

Modellvarianten FK 1000

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