212 Ferrari

212

Technische Daten

Hersteller Ferrari

Mit dem 166 gab Ferrari seinen exklusiven Einstand im Kreis hochwertiger Straßensportwagen, der ihm half, sein Rennengagement fortzuführen.
Da diese Kundschaft keine Rücksicht auf die Hubraumbeschränkungen eines Rennreglements nehmen musste, konnten in Maranello bald Varianten des Colombo-V12 mit größerer Bohrung angeboten werden. Bei dem 212 Inter hatte ein Zylinder das Volumen von 212 ccm, was ihm den ersten Teil seines Namens eintrug. Der zweite Teil hatte sich für die „zivilen“ Sportwagen mit dem springenden Pferd durchgesetzt und erinnerte an den Rennsieg 1948 bei der Coppa Intereuropa.
Mit dem 2,6 Liter großen Zwölfzylinder und 150 PS war der 212 auf jeden Fall gut motorisiert und mit 200 km/h sehr schnell unterwegs. Obwohl das Fahrwerk mit hinterer Starrachse und vorderer Einzelradaufhängung an doppelten Dreieckslenkern nur zeitgenössischen Standards genügte, stellte sich in der Verbindung mit dem aufwändigen und steifen Ovalrohrrahmen ein hervorragendes Fahrverhalten ein. Auch die eingesetzten Trommelbremsen boten, dank entsprechender Dimensionierung, ausreichende Sicherheitsreserven.
Das kein 212 dem anderen glich, erklärt sich aus der Tatsache, dass Ferrari keine eigene Karosserie für den Wagen anbot und der Interessent sich an die berühmten italienischen Karosserieschneider wenden durfte, darunter erstmals auch an Battista Pinin Farina.
Allen 212 war aber der lange Radstand von 2600 mm gemeinsam, der im Inneren für ein komfortables Platzangebot sorgte. Von 1951 bis 1953 entstanden 79 Exemplare des Ferrari 212 Inter.

Modellvarianten 212

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