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Dixi

Dixi

Nach Anfängen vor der Jahrhundertwende mit dem Lizenzbau eines französischen Autos und der Entwicklung eigener Fahrzeuge erschien 1904 der erste Wagen der Eisenacher Fahrzeugwerke unter dem Markennamen Dixi.

Man entwickelte im Folgenden ein Baukastensystem, aus dem man eine Palette zusammenstellte. Erstes Ergebnis waren die Typen S6 und S12 , mit denen Dixi in vielen Details der Konkurrenz ein Jahrzehnt vorauseilte. Ein begeistertes Echo riefen die S-Typen dennoch nicht hervor – die Wagenproduktion schwankte bis 1914 zwischen 300 und 400 Stück pro Jahr. Nach dem Krieg nahmen die Eisenacher die Herstellung von Kleinwagen wieder auf, unter denen die G-Reihe bis 1928 einen verhältnismäßig guten Erfolg einfuhr. Es folgten einige größere Wagen, von denen jedoch keiner wirklich gut geriet – bis man auf die Idee kam, einen volksnahen, sprich in Anschaffung und Unterhalt günstigen Wagen zu bauen, mit dem sich größere Stückzahlen erreichen ließen.

BMW s erste Schritte in der Autoindustrie

Dazu erwarben die Eisenacher die Lizenz zur Herstellung des Austin Seven , der 1927 als Dixi 3/15 PS auf den Markt kam. Bereits 1921 übernahm die Gothaer Waggonfabrik das Eisenacher Werk, was insofern von Bedeutung ist, als Dixi dadurch dem Konzern des Jakob Schapiro eingegliedert wurde. Bei BMW in München suchte man eine Möglichkeit, sich neben der Flugmotoren- und Motorradfertigung ein weiteres Standbein zu schaffen. Auf Schapiros Vermittlung erwarb BMW Mitte 1928 die Eisenacher Fahrzeugwerke und stieg damit ins Autogeschäft ein – ein wahrhaft geschichtemachender Kauf.

Dixi Modelle

  • 3/15 PS

    Nach vielen, insgesamt aber erfolglosen Versuchen (die sie bereits 1921 die Unabhängigkeit gekostet ...

  • 9/40 PS


  • 22 PS


  • 8,5 PS


  • S

    Es war ein mutiger Versuch, jedoch: Er führte zu nichts. Nach einigen Versuchen mit verschiedenen ...

  • U

    Die Spitze der Eisenacher Autoproduktion zu Kaiserzeiten bildete der Typ U20 von 1914. Dessen ...

  • 5 PS