Charade Daihatsu

Charade

Technische Daten

Hersteller Daihatsu

Das Modell Daihatsu Charade wurde zwischen 1977 und 2000 gebaut.

Im ersten Modell, dem Charade G10, stand in Europa immer nur ein Motor zur Verfügung, nämlich der CB20 mit 993ccm³.
Der G10 wurde eigentlich in 3 Verschiedenen Varianten gebaut. 1. Serie von 1977 bis 1978 die ausschließlich in Japan verkauft wurde, daran zu erkennen dass die Blinker UNTER der Stossstange Platz finden und dass die Rückspiegel auf den Kotflügeln angeschraubt wurden, genauso wie der grüne auf dem Bild zu sehen ist). Die Version die nach Europa kam hatte dann schon die Blinker in die Stossstange integriert und die Rückspiegel wurden an den vorderen Türen befestigt. Immer noch gleich der leicht gewölbte Motorhaube (=Buckel), die runden Scheinwerfer und die anderen Rückleuchten.

Ende 1980 begann die Produktion des MK-2 der mit einer glatten Motorhaube und mit eckigen Scheinwerfern daher kam. Achtung, die vorderen Kotflügel des MK-1 passen NICHT auf den MK-2. (ebensowenig wie das gesamte Frontblech, das Heckblech und es wurde ein morderneres Armaturenbrett im MK-2 eingebaut.
Gebaut wurde die 2. Serie des G10 zwischen November 1980 und Dezember 1982.

Diese 2. Serie des G10 wurde bei uns ab 1981 bis 1983 angeboten.

Leergewicht des G10 Charade zwischen 650 und 680KG je nach Ausstattung da es auch damals schon als option eine Klimaanlage ab Werk gab.

Im G11 Charade wurde dann dieser Motorblock in verschiedenen Ausführungen angeboten und sogar als “kleinster Dieselmotor der Welt” umgebaut.

Die Motoren im G11 waren ein fast Baugleicher wie im G10, hier im G11 mit dem Motortyp CB23 bezeichnet, mit 52PS angegeben, der Unterschied in der Leistung ergibt sich lediglich aus der Unterschiedlichen Berechnung die zu dieser Zeit in Deutschland geändert wurde.

Desweiteren gab es hier dann auch noch einen Motor ebenfalls mit Vergaser aber auch mit einem “Soft Turbo” mit 68PS Leistung und eben einen Saugdiesel und einen Turbodiesel Motor.

Alle jeweils auf einem sehr ähnlich aufgebauten Motorblock basierend.

Ab dem Charade G100 gab es dann auch 4 Zylinder Motoren mit 1298ccm und 90PS (66kw) mit dem Motortyp “HC” und auch einen Charade GTti, basierend auf dem 3 Zylinder Motorblock allerdings nun mit 4 Ventilen pro Zylinder und mit Einspritzanlage und Turbolader (Motortyp CB80). Dieser GTti war sehr erfolgreich im Rallysport und ist dsa bis heute beliebteste Modell der Charade Serie.

Nachfolger der G100 war der G200 Charade, die normale G200 Serie wurde bis 1997 gebaut, die Stufenheckversion bis 2000.

Motoren beim G200 wurden Hauptsächlich 4 Zylinder Motoren verbaut mit 1300, 1500 und 1600 ccm³ (=GTti). Im Unterschied zum G100 GTti ist der G200 GTti NICHT mit einem Turbolader ausgestattet sondern “nur” mit dem 1600er HD Motor.

Dieser 1600er Motor fand in abgeschwächter Version auch einzug in den Gran Move, aber dort dann ohne die von DRS entwickelte (schärfere) Nockenwelle und ohne das “ DRS ” Steuergerät ( DRS = Daihatsu Racing Service).

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