412 Bristol

412

Technische Daten

Hersteller Bristol

Warum mussten die wackeren Mannen von Bristol sich ausgerechnet an Zagato wenden? Zagato-Karosserien sind entweder inspiriert einzigartig oder einzigartig scheußlich. Aber so ist das eben mit Bristol Cars Ltd. – dort geht man einen ausgeprägt selbständigen Weg.

1975 also sollte der Typ 412 die elegante und bewährte Reihe ablösen, die zuletzt die Nummer 411 getragen hatte. Für den neuen wich Bristol natürlich von den Grundlagen nicht ab: exquisite Handarbeit, geringe Wagenbreite, große Wagenlänge mit genug Platz zwischen dem vorderen Radhaus und der A-Säule, um das Reserverad zu verstauen. Nur sah das ganze jetzt aus wie ein Ziegelstein mit Targadach. Die Idee war, den zeitweilig überstrengen Sicherheits- und Emissionsvorgaben der US-Gesetzgebung Folge zu leisten, um dort endlich mehr Autos zu verkaufen. Leider standen die Amerikaner dem britischen Hybriden ratlos gegenüber: Ein Auto mit Premiumanspruch, aber proletarischem US-V8 unter der Haube, das war schwer zu verstehen. Der Bristol 412 verkaufte sich besser in den Nischenmärkten Deutschland und Schweiz.

Modellvarianten 412

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